CTM Berlin

Freitag, 05. Februar 2010, Club Transmediale; 15:00 Uhr, HBC, Karl-Liebknecht-Str. 9, Berlin
Cornelia und Holger Lund „Art as Party, Party as Art – From Warhol's Exploding Plastic Inevitable to Today“

Musikperformance, Projektionen, Light-Shows, Tänzer, performative Aktionen, Partizipation, Transgression, Entgrenzung – die Party vereint viele ästhetische und soziale Forderungen der künstlerischen Bewegungen der 1960er-Jahre. Die beiden Kunstwissenschaftler Cornelia und Holger Lund untersuchen in ihrem Vortrag die Verschränkung des kulturell eng mit der Musik verbunden Phänomens der Party mit zeitgenössischen Kunstpraktiken. Dabei spannen sie einen Bogen von den audiovisuellen Experimenten der Expanded-Cinema- und Psychedelikbewegung der 1960er-Jahre, den Happenings des Fluxus, über die New Yorker Pop-Art bis zur heutigen Clubkultur. Sie skizzieren die Party als einen experimentellen Kunstraum für den das Konzept der Intermedialität zentral ist. Parties zentrieren sich demnach auf ästhetischer Ebene um zwei wesentliche Ideen: die Akkumulation von Medien und die Verschränkung von Medien.

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