Türkisches Pop-Kino

Freitag, 24. Juni 2016, ab 19.30 Uhr, ZKU Moabit, Berlin
Speisekino mit Cem Kayas Dokumentarfilm "Remake, Remix, Rip-off. Über Kopierpraxis und das türkische Pop Kino". Vorfilm: Akın Kazuk, "Echo". Gespräch mit dem Regisseur Cem Kaya

Speisekino ZKU

Remake, Remix, Rip-off. Über Kopierpraxis und das türkische Pop Kino

In den 1960er und 1970er Jahren war die Türkei einer der größten Filmproduzenten der Welt. Die türkische Filmindustrie reagierte auf internationale Konkurrenz, indem sie kurzerhand europäische und amerikanische Filme nachdrehte. Laxe Urheberrechtsgesetze begünstigten das Sampling von Soundtracks und das adaptierende Nachspielen von Szenen. Über türkische Versionen von ›The Exorzist‹, ›Rambo‹ oder ›Star Wars‹ zeichnet ›Remake, Remix, Rip-off‹ die kreative Kopierpraxis der türkischen Filmemacher nach.

Cem Kaya, Remake, Remix, Rip-off. Über Kopierpraxis und das türkische Pop Kino, D 2014, 96 Min, OmU (dt.)
Vorfilm: Akın Kazuk, Echo, D 2014, 8 Min. OmU (engl.)
Kuratiert von Holger Lund

Weitere Informationen: www.zku-berlin.org/de/event/speisekino-moabit-07/
http://remakeremixripoff.com/index-de.html