Archiv 2005
17.12.2005, Thomas Maos, Solokonzert, 20.00h

Ein Mann, ein Instrument
Thomas Maos spielt alles und braucht nur eine Gitarre
Tübingen (tio). Als Gitarre hat man kein schönes Leben bei Thomas
Maos.
Man wird geschlagen, mit allen möglichen mitteln malträtiert,
muß schreien
quietschen, brüllen, kratzen und wenn man mal eine Perlenkette um
den Hals gelegt bekommt, dann ist das auch nur ein weiteres Mittel, um
neue Sounds aus bewährter Technik herauszubekommen. denn mit all
diesen Malträtierungen bringt Maos seine Gitarre dazu, Orgel, Schlagzeug,
Drumcomputer, Stimmen, Wind und Monster zu sein.
Mit Sicherheit ist es aber nur wenigen Gitarren vergönnt, ein so
abwechslungsreiches Leben zu haben, wie die Gretsch, die der Tübinger
Gitarrenhexer bei seinem Konzert in der Galerie Peripherie im Sudhaus
bespielte. Comichafte Sprechstimmen wechselten mit tiefergelegten Hendrix-Passagen
ab, housebeats überwucherten Pink-Floyd-Passagen, alles produziert
von vielen Effektgeräten, einem Instrument und vor allem einem Mann,
der früher einer der "Dead Poets" war, sich schon lange
dem Pop abgewendet hat, und dessen Arbeit für die Noise-und Improvisationsmusik
dieses Jahr mit dem Kunststipendium des Landes Baden-Würtemberg belohnt
wurde. "Ich wollte alles mit einer Gitarre machen" sagt er und
er nutzte das Stipendium, um an seinen neuen Klangvisionen und einer CD
zu basteln.
Es ist ihm aufs beste gelungen: die CD-Präsentation im Rahmen der
Jazz-und Klassik Tage wurde zu einem abwechslungsreichen, dramaturgisch
durchkomponierten und faszinierenden Gesamtstück. Die etwa 80 Zuhörer
tauchten aus der Vertiefung in Maos Musik wieder auf und dankten
es dem Klangkünstler mit langem Applaus. (Art. aus dem Schwäbischen
Tagblatt, 21.10.2004)
www.elektrogitarre.de
14. Dezember 2005, Screening Instrumental und House
zwei Filme von Gabriel Shalom (USA) sowie "Bassline Bassline"
von Nate Harrsion (USA)
20.00 Uhr, Medienkunstgalerie fluctuating images, Jakobstr.3, 70182
Stuttgart



Gabriel Shalom - House, USA, 2004, 19:33 Minuten
Der Film House ist eine Video-Dokumentation über die
verschiedenen Stile der House-Musik und die mit ihr verbundenen Musikmaschinen.
DJ Scott Hardkiss beschrebit die unterschiedlichen musikalischen Varianten
während ein anonymer Schauspieler musikalische Illustrationen dazu
in einem Haus liefert. Sämtliche Musik im Video stammt direkt von
dem sich im Haus bewegenden Schauspieler.
Nate Harrison - Bassline Baseline, USA, 2005, 21:00 Minuten
Bassline Baseline ist ein Videoessay, welcher der Erfindung, dem Misserfolg
und dem anschließenden Wiederaufstieg der legendären Roland
TB 303 Bass Line Musikmaschine in den letzten zwei Dekaden des 20.Jahrhunderts
gilt. Die Geschichte behandelt technologische Reflektionen über Produktinnovation
und kreativen Ausdruck. Das ironisch-trockene, im pseudo-dokumentarischen
Stil gehaltene Video untersucht, wie und warum kreative Werkzeuge zum
Misserfolg verurteilt sind, und wie eine Zunahme an Optionen, Parametern
und Schnittstellen im Laufe einer Produktentwicklung nicht notwendigerweise
zu einer Zunahme an Ausdruckskraft und Virtuosität führen, bis
die zugrunde liegende Struktur des kulturellen Kontextes entscheidend
in Betracht gezogen wird.
Gabriel Shalom - Instrumental, USA, 2005, 65:00 Minuten
Bradford Reed, Thomas Truax, Bart Hopkin und Art Harrison sind vier Musiker,
die ihre eigenen elektro-akustischen Instrumente gebaut haben. Der Film
Instrumental ist eine poetische Annäherung an das Leben
der Instrumente-Bauer und ihrer musikalischen Welt. In Interviews und
Performances werden die Instrumente-Bauer im Kontext ihrer Arbeit und
ihrer Umgebung gezeigt.
Quicktime 7-Trailer zu "Instrumental": www.thegoblins.com/trailer_02P.mov
Quicktime 6-Trailer zu "Instrumental": www.thegoblins.com/trailer_02P6.mov
18.11.-11.12.2005 Pekerun - Heimat. Das Geheimnis hinter den
Steinen - Fotografien und Videoarbeiten von Banu Aksu sowie Malerei von
Mahmut Celayir. Ausstellung des deutsch-türkischen Forums e.V. (Stuttgart)


Vernissage: Freitag, 18. November, 19 Uhr
Die Fotografin und Videokünstlerin Banu Aksu und der Maler Mahmut
Celayir, die beide vorwiegend in Stuttgart arbeiten, haben im Projekt
"Straße des Königs" seit 2003 Videos, Photos und
Bilder zusammengetragen, in denen die Landschaft und die Menschen Ostanatoliens
erscheinen. Im Rahmen des Türkei-Festivals SIMDI - STUTTGART, das
vom 22.-29. November stattfindet, ist nun ein Teil ihrer zahlreichen Arbeiten
zu sehen.
Mahmut Celayir stellt einige seiner fast photorealistischen Hell-Dunkel-Landschaften
aus; eine großformatige, 140 x 180 cm messende Leinwand steht einer
Sequenz kleiner Arbeiten gegenüber. Ferner erscheint er in einem
von beiden Künstlern gemeinsam produzierten Video in eben dieser
archaischen Landschaft als Figur.
Banu Aksu zeigt Photos aus einem Slumviertel von Istanbul und Videos über
das Leben kurdischer Hirtenkinder. Zeit und Geschichte einer jahrtausende
alten Kulturlandschaft werden lebendig.
Weitere Informationen: http://www.dtfstuttgart.de
und http://www.banu-aksu.com
24.11.2005 fluctuating images zu Gast bei SARGASSO:C - London concert
series




Präsentation von media flow. videoventure on electronic music
pt.1-3.
Die Ausstellungsreihe "media flow. videoventure on electronic music"
der Medienkunstgalerie fluctuating images in Stuttgart gilt dem Phänomen
der visual music, einer zeitgenössischen Praxis der visuellen Musik
(zu media flow. part 1, 2 und 3 vgl. auch www.fluctuating-images.de unter
'Archiv').
Ort:
Salon des Arts 191 Queen's Gate Kensington London SW7 5EU tube: South
Kensington http://www.salondesarts.org
tel: 0207 589 3668
12. November 2005 Rotlichtkonzert #10
TV Remix - Philipp Rahlenbeck zappt für uns


Samstag, 12. November 2005, 20.00 h
fluctuating images, Jakobstr.3, 70182 Stuttgart (Mitte)
Unlängst öffnete die BBC einen Teil ihrer Fernseharchive, um
VJs die Möglichkeit zu geben, mit dem Material aus alten Kunst-,
Tier- und Landschaftsdokumentationen neue (Musik)Video-Mixe zu erstellen.
Unter einer speziellen Lizenz wurde es gestattet, das Videomaterial frei
weiterzuverarbeiten. Auf solche Angebote wartet der Berliner Medienkünstler
Philipp Rahlenbeck erst gar nicht. Bereits 2002 führte er zum 175jährigen
Jubiläum des Württembergischen Kunstvereins gemeinsam mit Timo
Reuss einen Live-TV-Remix vor, in dem er die Vielzahl an Fernsehkanälen
eines Astra-Satelitten mit eigener Software neu zusammenstellte. Philipp
Rahlenbeck greift bei seinem TV Remix nicht etwa auf vorgefertigtes Archivmaterial
zurück, sondern er verwendet das aktuelle Fernsehbild: Fred Astaire
trifft auf "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" oder der FC Bayern
spielt gegen eine Eishockeymannschaft. Die gesamte Fernsehlandschaft wird
zu einer grossen audiovisuellen Collage, zu einem globalen Rauschen rekombiniert.
Es entsteht die künstliche und künstlerische Zuspitzung dessen,
was der normale Zuschauer tagtäglich beim Zapping selbst vollführt.
"TV Remix" basiert auf einer selbstentwickelten Sequencer-Software,
die für das Loopen und zerschneiden von Audio- und Videoclips aus
einer Live-Quelle optimiert wurde. Der Sequencer erhält fortlaufend
Input aus dem reichhaltigen Senderfundus und der Benutzer kann live einen
neuen Remix des Satellitensignals erzeugen. Dabei besitzt das Programm
auch "musikalische" Funktionen wie ein BPM-Taktraster, Time-
und Pitchshiftung, Effekte etc.
Philipp Rahlenbeck ist VJ, DJ und Medienkünstler. Er ist Mitglied
des Künstlerkollektives Mongomania (www.mongomania.com)
aus Stuttgart. Während seines Informatikstudiums arbeitete er für
die elektronische Musiksoftwarefirma Native Instruments und das kommerzielle
Medienlabor MESO. Er entwickelte zahlreiche eigene Softwarelösungen
zur Umsetzung von Audio- und Video-Performaces.
Die audiovisuellen Rotlichtkonzerte werden veranstaltet von Matthias
Siegert. www.siegert.cc
16.10.-06.11.2005 media flow. videoventure on electronic music.
part III. Wettbewerb und Ausstellung
Vernissage: Sonntag, 16. Oktober 2005, 19.30 Uhr





media flow. videoventure on electronic music. part 3
Video-Wettbewerb Dancing the Screen
Screening-Programm mit den Gewinnern des Video-Wettbewerbs Dancing
the Screen:
Der erste Preis (500,- Euro) geht an:
Antonin de Bemels (Brüssel)
Der zweite Preis (500,- Euro) geht an:
Thomas Schunke (Genf)
Außerdem nehmen am Screening teil:
Cie mulleras (Béziers)
Lior Lev (Stuttgart)
Ali M. Demirel (Istanbul)
Nikola Lutz/Kasumi (Stuttgart/Cleveland)
Douglas Parsons (Lausanne)
Ausstellungseröffnung:
Sonntag, 16. Oktober 2005, 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 16. Oktober 6. November 2005
Öffnungszeiten: Do, 18-20 Uhr, Sa und So 16-18 Uhr und nach Vereinbarung:
0711-5051114 oder fluctuating-images@gmx.de, Medienkunstgalerie fluctuating
images. contemporary media art, Jakobstraße 3, 70182 Stuttgart (Mitte).
Zudem wird das Screening-Programm der Ausstellung im Anschluss vom 07.-13.
November 2005 im Internet gestreamt in Kooperation mit Fabian Chyles Multiple
Choice-Projekt (genaueres demnächst unter www.mc-performance.org).
Die Ausstellungsreihe "media flow. videoventure on electronic music"
der Medienkunstgalerie fluctuating images in Stuttgart gilt dem Phänomen
der visual music, einer zeitgenössischen Praxis der visuellen Musik
(zu media flow. part I und II vgl. auch www.fluctuating-images.de unter
'Archiv'). Der dritte Teil der Ausstellungsreihe geht aus dem international
ausgeschriebenen Wettbewerb Dancing the Screen hervor und
widmet sich Schnittstellen von Video/Film, elektronischer Musik und Tanz.
Ausgewählt wurden Arbeiten, die sich auf besondere Weise mit der
thematischen Verknüpfung von elektronischer Musik und Tanz im Medium
Film bzw. Video auseinandersetzen. Der Begriff Tanz ist hierbei
nicht ausschließlich bezogen auf den Tanz von Personen zu verstehen:
bereits im frühen Experimentalfilm gibt es tanzende Formen und Farben
oder Objekte werden durch Mittel der filmischen Postproduktion (etwa Schnitt,
Montage) in Tanz versetzt. In diesem Sinne gilt auch bei Dancing
the Screen ein erweiterter Tanzbegriff, der jegliche Form filmisch
produzierten Tanzes zu elektronischer Musik zuläßt.
Das Gewinnervideo Au quart de tour von Antonin de Bemels
(Brüssel) untersucht auf der Basis der Stroboskop-Technik das Konzept
bewegungsloser Bewegung. Durch ein schnelle Abfolge verschiedener
Point-of-view-Einstellungen desselben Körpers, der eine Reihe einfacher
Gesten vollführt, entsteht eine polyskopische Darstellung des menschlichen
Körpers. Au quart de tour liefert auf diese Weise eine
Art kubistischen Tanzes.
Das zweite Gewinnervideo Styrofonie von Thomas Schunke (Genf)
ist eine mittels Videoschnitt montiert musique concrète trouvée.
Müll, der in einem Strudel der Rhone in Genf sich dreht und reibt,
dominiert vom Knirschen von Styropor, wurde im Studio mit Soli einzelner
Abfallteile kombiniert. Der solcherart produzierte Videostrudel ist als
Loop strukturiert, entsprechend seinem natürlichen Vorbild in der
Rhone.
In Verbindung mit der Ausstellung findet am 5./6. November 2005 ein wissenschaftlicher
Workshop zum Thema Dancing the Screen zum Verhältnis
von Film und Tanz statt.
Jurymitglieder des Videowettbewerbs:
Iris Dressler (Leitung Württembergischer Kunstverein, Stuttgart)
Hans D. Christ (Leitung Württembergischer Kunstverein, Stuttgart)
4youreye (Eva Bischof-Herlbauer, Gery Herlbauer, VJs, Ko-Veranstalter
contact europe, Wien)
Erwin Herzberger (Institut Darstellen und Gestalten I, Universität
Stuttgart)
Annette Geiger (Institut für Produkt- und Prozessgestaltung, Universität
der Künste, Berlin)
Die Ausstellungsreihe media flow. videoventure on electronic music
wird kuratiert von Cornelia und Holger Lund.
media flow pt.3 findet Kooperation mit media-space 05 / www.media-space.org
statt.
Mit freundlicher Unterstützung von:
Medienteam der Landeshauptstadt Stuttgart, Filmförderung Baden-Württemberg,
Hypo-Kulturstiftung, f_concept. ton-licht-medientechnik, Unternehmen Form,
Lift Stuttgart
05.-06.11.2005 Wissenschaftlicher Workshop Dancing the Screen
Zum Verhältnis von Film und Tanz
Der Workshop mündet direkt in die Finissage von media flow.
videoventure on electronic music. part III Wettbewerb zum Thema
Dancing the Screen: Schnittstellen von Video, elektronischer Musik
und Tanz


Konzeption
La danse est un sujet idéal pour le cinéma
befindet Man Ray 1936. Eine Aussage, die sehr plausibel erscheint, teilen
doch Tanz und Film wesentliche Merkmale wie die Bewegung und den Ablauf
in der Zeit. Auch die filmische Praxis bestätigt Man Rays Aussage,
denn schon ab 1896 wurden kommerzielle Filme mit Tanzdarbietungen gezeigt.
Im frühen Avantgardefilm, etwa bei Man Ray, Fernand Léger
oder im absoluten Film, tanzen dann weniger Revuegirls, vielmehr wird
an die tänzerische Wende um 1900 und an Experimente mit Licht- und
Objektchoreographien angeknüpft. Wobei die Filme nicht einfach nur
tanzende Lichter, Objekte und Formen präsentieren, sondern es zu
einer medialen Durchdringung kommt: einerseits erfährt eine neue
Konzeption vom Tanz im Medium Film ihre adäquate Umsetzung, andererseits
wird der Film über die medienspezifische Ver- und Bearbeitung tänzerischer
Merkmale neu profiliert.
Die filmischen Experimente Maya Derens in den 40er- und 50er-Jahren führen
diese Arbeit am filmischen Tanz, hergestellt durch spezifisch filmische
Verfahren wie Bearbeitung der Geschwindigkeit, Schnitt und Montage, fort.
Diese Art der filmischen Herstellung von Tanz findet dann auch später
Eingang in den Videotanz.
In den 60er-Jahren, im Kontext der Performance-Bewegung und des Expanded
Cinema, löst sich der Tanz jedoch wieder aus der filmischen Zweidimensionalität,
die Kombination von Film und Tanz dehnt sich auf vielfältige Weise
in den Raum aus. Sei es, dass, wie in Andy Warhols EPI (1966), die Tänzer
zur bewegten Leinwand für Projektionen werden, oder dass, wie etwa
bei Merce Cunningham, Bühnentanz und Film dergestalt verknüpft
sind, dass sie aufeinander reagieren, die Tänzer auf der Bühne
mit dem Film tanzen. Diese Art der Kombination von Film und Tanz im Raum
ist weiterhin sehr präsent bei aktuellen Produktionen, sie wird auch,
entsprechend den sich weiterentwickelnden technischen Möglichkeiten,
immer stärker ergänzt durch Experimente mit live-generierten
Film- und Computerbildern, die in die Choreographien integriert werden.
Dem Sprung des Tanzes von der Dreidimensionalität der Bühne
in die Zweidimensionalität des filmischen Tanzes und dann wiederum
von dieser Zweidimensionalität in die Dreidimensionalität des
multimedialen Raums möchte der Workshop nachspüren.
Veröffentlichung der Beiträge via Internet-Publikation über
www.fluctuating-images.de
Programm Workshop Dancing the Screen, 5./6. November 2005
Samstag, 5. November 2005
14.00 h 15.30 h
Begrüßung
Cornelia und Holger Lund
Lena Christolova (Konstanz): Germaine Dulac: La cinégraphie intégrale
Abstract
16.00 h -18.00 h
Jen Haas (Zürich): Tanz ist wie die bessere Seite des Lebens. Zu
den Konzeptionen des Tanzes im populären Tanzfilm
Matthias Weiß (Berlin): Tanzende Bilder? Musikvideos und Visual
Music im Spannungsfeld zwischen Repräsentativität und Performanz
Abstract
18.30 h 20.00 h
Screening des Wettbewerbs Dancing the Screen/ Diskussion
Sonntag, 6. November 2005
9.30 h 11.30 h
Marco Costantini (Lausanne): Lighting of the body - le corps comme objet
de diffraction. Les nouveaux médias et la choréographie
contemporaine
Abstract
Susanne Foellmer (Berlin): Andere Räume - Diffusionen
zwischen Körper und Kamera Abstract
12.00 h 13.30 h
Multiple Choice/ Fabian Chyle und Alexander Schmidt, Video Lecture
Der Workshop findet statt in Kooperation mit Multiple Choice: www.mc-performance.org
Der Workshop wird gefördert von: Medienteam der Landeshauptstadt
Stuttgart, MFG Filmförderung Baden-Württemberg, f.concept Licht-
und Tontechnik und Unternehmen Form.
30.09.-02.10.2005 Free Will 2 - Ich bin kein Fisch
Ausstellung von Stefan Röttger (pressplay/Köln) und Jörg
Koch (solovyev/Stuttgart). Vernissage mit den beiden Künstlern am
Freitag, 30.09., 20.00h, fluctuating images, Jakobstr.3, 70182 Stuttgart
Öffnungszeiten: Sa und So, 01. und 02. Oktober, 16.00-18.00h
Installation mit künstlichem Aquarium, Kameras, Personalcomputer,
Monitor, Lautsprecher, Steuerungstechnik und Wasser

Stefan Röttger ist VJ und Teil des Kölner VJ-Duos pressplay
(www.pressplay.de),
das bereits bei der Popkomm Köln, transmusicales in Rennes, dem toon-Festival
in Haarlem, dem Stuttgarter Filmwinter und bei DSPLY: visual music in
Stuttgart vertreten gewesen ist.
Jörg Koch ist Musiker und Teil des Duos, welches das Label onitor
(www.onitor.de) betreibt.
Dieses Label für elektronische Musik hat u.a. Produktionen von Takashi
Wada, Deadbeat und Joachim Spieth realisiert.
Free Will 2 - Ich bin kein Fisch
Deterministisches Chaos ist ein irregulär erscheinendes chaotisches
Verhalten, welches jedoch den Regeln einer deterministischen Dynamik folgt.
Es wird nicht durch zufällige äußere Umstände, wie
beispielsweise dem Rauschen, verursacht, sondern impliziert alle Systemparameter
selbst.
Systeme mit deterministischem chaotischem Verhalten sind demnach nur scheinbar
stochastische Systeme. Nicht zufällig ähneln sie darin genau
einem subjektiv als frei empfundenen Willen als auch den handelsüblichen
sinnstiftenden Wertesystemen. Kurz gesagt: es geht um Fische und die großen
Dinge unserer Existenz: Liebe, Glaube, Hoffnung, Stromversorgung.
Ein strukturelles Modell (Maßstab 1:5000000042) eines solchen Systems
wird von Stefan Röttger und Jörg Koch zwischen dem 30.9.2005
und dem 2.10.2005 in der Stuttgarter Medienkunstgalerie fluctuating images
vorgestellt.
Rotlichtkonzert #9 - zu Gast: das 15. Internationale Bochumer Videofestival
Screening-Programm am Samstag, 27. August, 20.00h



Im Rahmen der audiovisuellen Rotlichtkonzerte in der Medienkunstgalerie
"fluctuating images", veranstaltet von Matthias Siegert, wird
eine Auswahl von Filmen aus dem 15. Internationalen Bochumer Videofestival
zu sehen sein. Das Festival setzte einen Schwerpunkt auf Musikvisualisierungen,
etwa mit Musikclipspecials oder VJ-Contests.
Jurymitglieder waren: Barbara Doser, Remco Vlaanderen, Christoph Böll,
Jessica Manstetten, Hilde Hoffmann, Gesa Ruge, Lukas Jötten und Stefan
Dabrock.
Das Screening-Programm findet statt am Samstag, 27. August, 20.00h, fluctuating
images, Jakobstraße 3, Stuttgart (Mitte)
Informationen: www.videofestival.org
musical studies and visual loops Freitag, 12. August 2005,
21 Uhr
mit DJ Mark Lorenz Kysela und DVJ Jaywalk

fluctuating images. contemporary media art, Jakobstr. 3, 70182 Stuttgart
(Mitte)
Music: DJ Mark Lorenz Kysela und DVJ Jaywalk
Visual Material: DVJ Jaywalk
Visual Cuts: Vincent Geisel
Die audiovisuelle Veranstaltung setzt da an, wo normale DJs zuweilen
passen müssen: beim guten Geschmack, der zwar die Ohren des Publikums,
nicht immer jedoch die Ohren der Clubbesitzer erfreut. Leftfield-Music,
Weird-Music, Old-Tunes und Future-Stuff können hier den Weg in die
Audiokanäle finden. Unterstützt wird dies von visual loops,
die ihre seltsame Kraft aus der Kostbarkeit des Gezeigten und aus ihrem
Parforce-Verhältnis zur Musik gewinnen.
03.07. - 24.07.2005 Corinna Schnitt Living a Beautiful Life





Living a Beautiful Life", 13 Min, 2003
Installativ konfrontiert mit Found Footage aus ostdeutscher Produktion
der 70er-Jahre, Farbe, Ton, Loop
Das nächste Mal, 6 Min, 2003
Schlangenkinder Fotografien, 2004
Ausstellungseröffnung: Sonntag, 03. Juli 2005, 19.30h
Ausstellungsdauer: 04.07. - 24.07.2005
Öffnungszeiten: Donnerstag: 18.00-20.00 h, Samstag und Sonntag: 16.00-18.00
h, sowie auf Anfrage: fluctuating-images@gmx.de oder 0711/5051114
Living a Beautiful Life
Stell dir ein Leben vor, wie du es als Kind schon erträumt hast?
Also, ein perfektes Leben.
Scheinbar vollkommen naiv nimmt Corinna Schnitt das allgemeine Wünschen
und die üblichen Vorstellungen vom Lebensglück beim Wort
und führt uns diese als quasidokumentarische Inszenierung erbarmungslos
vor Augen und Ohren. Sie zeigt uns eine Frau und einen Mann, beide gutaussehend,
die in einer stilvollen Villa hoch über Los Angeles wohnen und abwechselnd
in die Kamera berichten, dass sie all das haben und all das sind, was
sich andere nur ersehnen.
Wie Blade Runner-Replikanten zählen sie sämtliche
Bestandteile eines traumhaft schönen Lebens auf, so wie es sich die
Menschen, zumindest in der westlichen Welt, gemeinhin vorstellen. Der
Zuschauer kann diese erschöpfende Litanei des totalen Glücks
nur schwer ertragen und fühlt sich durch die kontemplative Stimmung
der wohlkomponierten Szenen zusätzlich provoziert.
Und wer zwischendurch vermutet, dass am Ende alles explodieren muss, wie
in Antonionis Zabriskie Point, der irrt.
So grotesk dieses Schwelgen in Beautiful-Klischees auch anmutet, Corinna
Schnitt ist weit davon entfernt, eine simple Parodie abzuliefern und verzichtet
auf Effekt-gehasche und Pointentümelei. Sie beherrscht die dramaturgisch
wirkungsvolle Methode, Artifizielles und Naturalistisches auf subtile
Weise ineinander zu verweben. Ein Merkmal, das Schnitts präzise Filmarbeiten
grundsätzlich auszeichnet: Sie überlässt uns vielleicht
sogar ein bisschen schadenfroh einer irritierenden
Mehrdeutigkeit, die für eine mal amüsante, mal unbehagliche
Dechiffrierungs-Schwebe sorgt. In ihren seltsamen ethnologischen Fiktionen
entdeckt sie gerade dort Pararealitäten, wo wir doch alles genau
zu kennen glauben. Und so zieht sie uns beim Betrachten ihrer kaum bewegten
Bilder ganz sanft und sehr freundlich den Boden unter den Füßen
weg. (Kay von Keitz)
Zum Found Footage aus ostdeutscher Produktion der 70er-Jahre:
Zu sehen sind kleine nackte Kinder in einer paradiesischen Landschaft,
umgeben von großen Luftballons, die mit einem Babytiger spielen.
Die Aufnahmen entstammen einer anderen Fabrik von Fiktionen, nicht Hollywood,
sondern einer ostdeutschen Filmproduktion der 70er Jahre.
Die installative Konfrontation der beiden im Loop laufenden Filme bewirkt
beim Zuschauer eine semantische Reperspektivierung des jeweilig anderen
Films. Fragen der Glücksproduktion, der Utopientechnik stellen sich
auf Grund der installativen Konfrontation neu und ergänzt um das
Wissen, dass der Rand der Utopie stets ein rissiger ist. Die Gegenüberstellung
zweier so scheinbar geschlossener, ungebrochener utopischer Fiktionen
betont diesen Riss.
Das nächste Mal
Es ist Frühling, zwei Kinder liegen auf der Wiese, sprechen einen
eigenartigen Liebesdialog. Klischeesprüche, wie höre auf
dein Herz
und Klischeevorstellungen, wie sei doch mal romantisch werden
geübt.
Aber auch geschlechterspezifische Dialogrollen und Verhaltensweisen
werden spielerisch geprobt. Die Kamera distanziert sich, der
Schauplatz, der romantische Garten erweist sich aus der Entfernung als
kleine Grünfläche einer Verkehrsinsel. Eine Zufluchtsinsel tradierter
Liebesphantasmen inmitten einer lärmenden Realität. Produzierte
Sehnsuchtsbilder inszeniert auf der Bühne des Imaginären. Die
Insel
der Liebenden, das Paradies, erweist sich als Produkt konditionierter
und medial vermittelter Beziehungsidyll-phantasmen. Die Künstlichkeit
der Situation entsteht durch die wie aus anderen Filmen/
Anleitungen entnommenen Dialoge, die mit den Akteuren nichts zu tun
haben scheinen. Die Differenz zwischen Sprache und vortragenden
Subjekten verweist auf stereotype Kommunikationsschematas, die von den
Akteuren jedoch noch trainiert oder abgelegt werden müssen, das nächste
Mal. (Sabine Winkler)
17.06.2005, "Cross Currents" Screening-Programm zur
San Francisco Bay Area (USA) kuratiert von Heike Liss

Screening am Freitag, 17. Juni, 20.00h, fluctuating images, Jakobstraße
3, Stuttgart (Mitte).
Das Screening-Programm von Heike Liss bietet Einblick in die Video-Szene
der San Francisco Bay Area (USA). Es gibt Videoarbeiten von folgenden
Künstlern zu sehen von: Halflifers, Amy Hicks, Sarah Klein, Ellen
Lake, Heike Liss, Brendan Lott, Kristin Lucas, Trish Stone, Nomi Talisman,
Michael Trigilio, Isabel Reichert & Sean Fletcher, Anne Walsh.
Das Programm dauert ca. 1 Stunde und stellt Videokünstler der San
Francisco Bay Area vor. Obgleich jedes Video seine eigene ästhetische
Ausrichtung verfolgt, ist eine Verbindung zwischen den Arbeiten vorhanden:
die allegorische Qualität des Geschichtenerzählens. Dabei wird
der aristotelischen Definition von Handlung - eingeteilt in Anfang, Höhepunkt
und Ende ausgewichen, zugunsten einer nicht-linearen Erzählweise,
welche dem Betrachter eine neue Seherfahrung verspricht.
Programmm:
Fun House (3 von 5 Videos)
Sarah Klein, 1999
In Fun House führen die Haushaltsgegenstände ein
überraschendes und
ausgesprochen fröhliches Eigenleben.
Suspended Number II
Amy Hicks, 2004
Die Bay Bridge verbindet die beiden Städte Oakland und San Francisco.
Für
viele Bewohner der Bay Area ist diese Brücke Teil des täglichen
Arbeitsweges.Amy Hicks lässt in ihrem Video die Fahrbahn verschwinden,
so
daß sich die Autos schwebend durch den Stop-and-Go Verkehr zu bewegen
scheinen.
Untitled Book Series (3 von 11 videos)
Michael Trigilio, 2001-2005
Trigilio untersucht in seinen Videos auf humorvolle Weise so beliebte
Gesellschaftsphänomene wie Popkultur, Narzissmus oder Beklemmungen.
Jedes dieser Videos entstand in loser Ahnlehnung an ein Buch und stellt
ein konzeptuell eigenständiges Packet an kulturellen, historischen
oder persönlichen Informationen dar. Trigilio versteht diese Serie
als Versuch eines Selbstportraits.
Afterlifers (Ausschnitt)
Halflifers, 2004
Die Halflifers exhumieren eines der Lieblingskinder des Kinos, nämlich
den
Zombie, in der Hoffnung dieser ach so mißverstandenden Figur neues
Leben
einzuhauchen
Snowglobes
Trish Stone, 2004
Ein kurzes Video über die Schneekugelsammlung der Künstlerin.
Lower East Side Bike Drum Roll (Ausschnitt)
Kristin Lucas , 2004-05
Mit diesem Video zollt Lucas den Bewohnern der New Yorker Lower East Side
Anerkennung und Ehre. "Durch ihren Aktivismus und ihre Kunst haben
sie New
York immer wieder bereichert. Ich habe eine Trommel an meiner Lenkstange
befestigt und bin durch die Lower East Side geradelt. An jeder roten Ampel
habe ich einen Trommelwirbel, und einen Beckenschlag gespielt.
Monster Lip Sync
Anne Walsh , 2005
Das Video von Anne Walsh ist eine Art Umkehrung des Synchronaprechens
und
zeigt die Muttter der Künstlerin und deren beste Freundin beim Versuch,
die
Monster in einem Film zu spielen, dessen Soundtrack sie vorgespielt bekommen.
Silence (Ausschnitt)
Brendan Lott, 2004
"Silence ist eine Neuinterpretation des Films The Silence
of The Lambs.
Lott hat sämtliche menschliche Geräusche wie Atmen, Sprechen,
Schreien
eliminiert und somit eine Erzählstruktur geschaffen, die bar jeglichen
Inhaltes ist.
Proceedings
Sean Fletcher & Isabel Reichert, 2005
Das Künstler(ehe)paar Fletcher & Reichert debattiert das in der
amerikanischen Presse veröffentlichte Beweismaterial zum Fall Scott
Peterson. Der Angeklagte ermordetet seine schwangere Ehefrau, um seiner
ausserehelichen Beziehung mit einer Masseurin ungestört nachgehen
zu können.
Das Video dokumentiert die Streitgespräche, die Fletcher & Reichert
in ihrem
Schlafzimmer, beim Frühstück oder auch beim Einkaufen führen.
Rubber Band Ball
Ellen Lake, 2002
Samir and Nabil Kishek sind Legende in San Francisco. In ihrem
Lebensmittellgeschäft, dem Pride Suprette, arbeiteten
die Brüder zwei
Jahre lang am grössten Gummibandball der Welt.
Surface & Time #8 (Ausschnitt)
Heike Liss/Fred Frith, 2004-2005
Surface & Time ist eine Serie von Videos in denen Liss Bilder und
Szenen des
Alltags mit der Kamera festhält. In Zusammenarbeit mit Fred Frith
entstehen
Soundtracks, die diese gewohnten Bilder rekontextualisieren. #8 enstand
auf
der Durchreise auf einem Schweizer Bahnhof.
Everything I knew about America I learned from the movies (4 von 10 Videos)
Nomi Talisman, 2003
Die Videos zu Everything I knew about America I learned from the
Movies
enstanden aus alten 16mm und 8mm Amateurfilmen. Das Filmmaterial wurde
eingscannt, digital bearbeitet und mit einem Soundtrack versehen. Jedes
der
Videos bezieht sich auf eine bestimmte Filmsparte (Musical, Western,
Hitchcock, etc.). Everything I knew about America I
learned from the
Movies untersucht sowohl die Beziehung zwischen Amateurfilm und
Kino, als
auch die Beziehung zwischen der Gesellschaft, die solche Filme produziert
und
ihrem Publikum.
28.5.-11.6.2005 Hören und Sehen vergeht, Ausstellung
von Gundula Schorr und Bernhard Kehrer
Vernissage: Samstag, 28. Mai 2005, 20.00 h




Hören und Sehen vergeht
Die Installation Hören und Sehen vergeht des Künstlerpaars
Gundula Schorr und Bernhard Kehrer (Berlin) besteht aus 2 Teilen, die
das Phänomen Klang einerseits mit semantischer Bedeutung und andererseits
mit dem Akt des Sehens konfrontieren. JaJaNeinNein kontrastiert
die Eindeutigkeit digitaler Kodierung mit der Vielschichtigkeit der im
Sprechvorgang konnotierten Subtexte. Das Auge hört den Regen
untersucht die Verschränkung von akustischen und visuellen Prozessen
in einer Choreografie für Augenbewegungen.
JaJaNeinNein - Komposition für Kopf-Hörer
JaJaNeinNein lotet die klangliche Qualität einer Bitfolge aus, die
der binären Kodierung von JaJaNeinNein entspricht. 1 wird durch Sprecher
als Ja interpretiert, 0 als Nein. Die Wortfolge wird einmal durch eine
Männerstimme und einmal durch eine Frauenstimme gemäß
einer Klangpartitur interpretiert, die das Klangmaterial nach musikalischen
Parametern innerhalb der durch die Bitfolge vorgegebenen Form organisiert
und den semantischen Gehalt auf seine emotionalen Möglichkeiten hin
überprüft. Die Wiedergabe der beiden Sprachreihen geschieht
parallel durch Kopfhörer, spielt mit den Möglichkeiten der Überlagerung
und Mischung der Kanäle (rechts links) und untersucht so die Wahrnehmung
der semantischen Ereignisse als Affirmation oder Auslöschung, Diskurs
oder Stillstand. JaJa, JaNein, NeinNein, NeinJa.
Das Auge hört den Regen - Choreographie für 4 Monitore und
2 Augen
Die Arbeit spielt mit den Bewegungs- und Interaktionsmöglichkeiten
von zwei bildfüllend aufgenommen Augen auf 4 Monitoren. Die Monitore
fungieren als Bühne, die Augen als Darsteller. Das Ganze wird in
zwei Videosäulen angeordnet, die jeweils aus zwei in die entgegengesetzte
Richtung blickenden Monitoren besteht. Durch die Vorder- und Rückseite
entsteht eine räumliche Situation, die eine Bewegung der Bildelemente
nicht nur innerhalb der einzelnen Screens, sondern im Raum ermöglicht
innerhalb der durch die Screens gesetzten Grenzen. Die Choreographie
arbeitet mit dem Bewegungsrepertoire des Auges wie Irisbewegung, Öffnen,
Schließen, Lidschlag als Parameter der Kommunikation zwischen den
beiden Augen.
Im Bereich Ton wird mit einem Übergang vom diffusen leisen Geräusch,
vom weißen Rauschen, einem Regengeräusch, hin zur Formantenformung,
also Vokalformung gearbeitet.
Die Ausstellung wird kuratiert von Vivien Moskaliuk und Florian Härle.Sie
ist ein Nachwuchskuratorenprojekt von fluctuating images.
Die Ausstellung findet statt mit freundlicher Unterstützung von:
LBBW, www.siegert.cc
sowie visuarte.
Öffnungszeiten:
Vernissage: Samstag, 28. Mai 2005, 20.00 h
Donnerstag 18.00-20.00 h, Samstag und Sonntag 16.00-18.00 h und auf Anfrage:
florianvincent@gmx.de
Visual Music - Musik im Auge behalten
Wettbewerbspreisträger - Preisverleihung am 10.06.2005




Angebunden an media flow pt.1 nahm die Medienkunstgalerie fluctuating
images zusammen mit dem Friedrich-Schiller-Gymnasium (Marbach) an dem
Wettbewerb "Kinder zum Olymp" der Kulturstiftung der Länder
mit dem Schulprojekt "Visual Music - Musik im Auge behalten"
teil.
Das Projekt gehört zu den Preisträgern 2005 im Wettbewerb KINDER
ZUM OLYMP! der Kulturstiftung der Länder.
www.kinderzumolymp.de
Projektbeschreibung und -verlauf:
http://www.wettbewerb-kulturstiftung.de/(lywir1455kxcdkyw1cuqgi45)/show_project_short.aspx?id=132
Die Preisverleihung findet am 10. Juni 2005 um 12.00 Uhr in der Reithalle
A, dem Kinder- und Jugendtheater des Hans Otto Theaters Potsdam, Schiffbauergasse
statt. Sie wird von der Präsidentin der Kultusministerkonferenz und
Ministerin für Bildung, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg,
Frau Prof. Dr. Johanna Wanka vorgenommen.
27.05.2005 fluctuating images zu Gast bei Project 101, Paris,
mit den Ausstellungsprogrammen "media flow. videoventure on electronic
music. pt.1" und "pt.2"



Project 101, 44 rue de Larochefoucauld, 75009, Paris, 01 49 95 95 85
www.project-101.com
Basement Lounge : MEDIA FLOW
10€ avec boissons incluses
21H00 - 01H00horaire
13.05.-15.05. Grafikfreunde - eine Ausstellung der Grafikfreunde Stuttgart






Freies und angewandtes Grafik-Design
Ausstellende:
Patrick Amor, Rainer Czarnetzki, Daniel Fritz, Frank von Grafenstein,
Andreas Mayer, Bernd Schifferdecker,
Franz Scholz, Michael Scholz, Maik Stapelberg und Marcus Stauber
Die Grafikfreunde Stuttgart sind ein Netzwerk aus zehn selbstständigen
Grafik-Designern und Künstlern aus Stuttgart. Kennen und schätzen
gelernt haben sie sich während des gemeinsamen Studiums an der Staatlichen
Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Die konzentrierte Atmosphäre
aus Diskussion, Arbeitskritik und gegenseitiger Hilfe legte den Grundstein
für das Projekt Grafikfreunde Stuttgart. Im Oktober 2003
gründeten Patrick Amor, Rainer Czarnetzki, Daniel Fritz, Frank von
Grafenstein, Andreas Mayer, Bernd Schifferdecker, Franz Scholz, Michael
Scholz, Maik Stapelberg und Marcus Stauber die Grafikfreunde Stuttgart,
um bei gemeinsamen Treffen neue Perspektiven und Ansichten zum Thema Visuelle
Kommunikation zu erarbeiten.
Obgleich vielseitig interessiert, haben die Grafikfreunde alle ihre besonderen
Vorlieben: Plakatgestaltung, Editorial-Design, Typografie, klassische
Illustration, Informationsgrafik, Corporate-Design, Fotografie etc. Diese
Vielfalt visuell kommunizierender Disziplinen kommt nicht nur der Zusammenarbeit
zugute, sondern auch ihrer ersten gemeinsamen Ausstellung, die Grafik-Design
in all seinen Facetten, angewandt oder frei künstlerisch, in gemeinsamen
Projekten oder in Einzelarbeit erstellt, präsentiert.
Die Grafikfreunde Stuttgart zeigen grafische Arbeiten, vornehmlich aus
dem Bereich der Printmedien. Zu sehen sein werden unter anderem Plakate,
Zeitschriften, Verpackungen, Schriften, Fotografien und Illustrationen.
Damit der Kuchen auch sein Sahnehäubchen bekommt, werden außerdem
die Ergebnisse einiger Grafikfreund-internen Wettbewerbe und Events präsentiert.
Wem das alles nicht genügt, der kann als Verdauungsschnaps dann noch
die Erstausgabe der Postille Der Grafikfreund erwerben.
siehe auch: www.grafikfreunde-stuttgart.de
Öffnungszeiten:
Vernissage am Freitag, 13.05.2005, ab 21.00 h
Djing mit Robin Hofmann, Pulver Records
Freitag, 13.05.2005: 21.00h-2.00h, Samstag 14.05. und Sonntag 15.05.2005:
12.00-20.00 h
05.-08.05.2005 Video_Circling Die Kamera als Bildquelle, VJ-Workshop
Uli Wegenast: "Kameralose Filme und die Kamera als Film", Freitag,
06.05., 20.00h
Abschlusspräsentation als Rotlichtkonzert #8 am Sonntag, 08.05.,
20.00h




Nachdem 2004 unter dem Titel Video_Recycling. Sample-Mix-Remix
bereits ein international besetzter VJ-Workshop in der Galerie stattfinden
konnte wurde im Mai 2005 erneut ein mehrtägiger VJ-Workshop durchgeführt.
Der Workshop stand unter dem Titel Video_Circling Die Kamera
als Bildquelle und wurde veranstaltet vom audiovisuellen VJ-Team
4youreye(Wien, www.4youreye.at),
Ko-Veranstalter
des internationalen VJ-Festival contact europe (www.contacteurope.org,
www.projekttor.org)
und Gründer des ersten Österreichischen VJ-Labels EYE|CON (www.eye-con.tv),
sowie von Matthias Siegert (Stuttgart,
www.siegert.cc ), VJ und Architekt, und Cornelia und Holger Lund seitens
der Medienkunstgalerie fluctuating images.
Die Arbeit der Workshopteilnehmer sollte Bezug auf das Thema des Workshops
nehmen:
Die Generierung von Bildern aus der Kamera selbst und aus mit ihr relationierten
Gerätschaften, ohne dass weiteres externes Material zum Einsatz käme.
Die Kamera ist somit nicht nur Bildmedium, sondern auch Bildproduzent.
Besonders geeignet sind dafür etwa semi-defekte Geräte, Feedback-Methoden
oder provozierte Kamerastörungen. Ausgangspunkt für dieses Thema
ist ein medienreflexiver Ansatz, der zur Zeit, Ergebnisse der 60er-Jahre
(Fluxus und Expanded Cinema) aufgreifend, in der audiovisuellen Praxis
viel Beachtung findet (vgl. die Arbeiten von Yoshi, Rechenzentrum, REMI
u.a.).
Teilnehmer des Workshops:
Angelika Bürkle (Stuttgart), Natalia Borissova (München), EYE|CON
(Eva Bischof-Herlbauer und Gery Herlbauer, Wien), David Fischer (Wien),
Katrin Orth (Offenbach), Johannes Raff (Stuttgart), Matthias Siegert (Stuttgart)
Abschlusspräsentation als audiovisuellesRotlichtkonzert #8,
bei dem die experimentell gewonnenen Arbeitsergebnisse vorgestellt wurden,
mit musikalischer Begleitung von Mark Lorenz Kysela (Stuttgart) und David
Fischer (Wien).
Der VJ-Workshop findet in Kooperation mit Wand 5 e.V. statt. Uli Wegenast
von Wand 5 hält am Freitag, 06. Mai 2005, 20.00h, einen Vortrag
mit Beispielfilmen zum Thema "Kameralose Filme und die Kamera
als Film" halten.

Der Vortrag versucht die unterschiedlichen Ansätze von kameralosen
Filmen im Animations- und Experimentalfilm in Beziehung zu setzen. Dabei
spielt auch die Kamera als selbstreferentielle Bildquelle eine wichtige
Rolle. Unterschiedlichste Künstler haben seit den 20er Jahren immer
wieder versucht, die Festlegungen und die Ideologie des Apparatus
zu umgehen. Dieser Ansatz war eine wichtige Quelle künstlerischer
Strategien im Umgang mit dem Bewegungsbild, die im Zeitalter computergenerierter
Bildwelten jedoch zunehmend in den Hintergrund tritt, jedoch im DV-Film
und Mikrokino neue Fragestellungen hervorbringt.
Der Workshop ist auf Grund großer Nachfrage bereits ausgebucht!
Mit freundlicher Unterstützung von:
Medienteam der Landeshauptstadt Stuttgart, Unternehmen Form, f_concept.
licht- und tontechnik
Kontakt und Anmeldung:
Matthias Siegert matthias@siegert.cc und fluctuating-images@gmx.de
26.04.2005 Elliott Sharp Terraplane



Konzert am Dienstag, 26. April, 20.00h, fluctuating images, Jakobstraße
3, Stuttgart (Mitte).
In seiner kontinuierlichen Erforschung der Grenzen von Komposition und
Improvisation hat der New Yorker Musiker Elliott Sharp verschiedene Arbeitsmodelle
entwickelt, die z.T. auf mathematischen Prinzipien beruhen und zyklisch
in seinem Werk wiederkehren. Mit der sechsköpfigen Formation Terraplane
hat sich Sharp eine Art expanded futuristic blues erspielt, ausgehend
vom raw eclectic blues der 50er und 60er-Jahre. Einerseits sind die Stücke
unzweifelhaft deep blues tunes, andererseits integrieren sie Ansätze,
die bislang noch nicht mit dem Blues zusammengedacht worden sind.
Elliott Sharp gilt heute als eine der prägenden Musikerpersönlichkeiten
der New Yorker Downtown-Szene. 1977 gründete der Komponist, Instrumentenbauer,
Theoretiker und Multiinstrumentalist sein eigenes Studio und Plattenlabel
"zOaR". Zu seinen wichtigen Projekten zählen Avantgardegruppen
wie Carbon und Tectonics, aber auch die Bluesband Terraplane. Sharps Kompositionen
wurden u.a. vom Kronos Quartet, dem Ensemble Modern, dem Soldier String
Quartet oder dem Zeitkratzer Ensemble aufgeführt. Zu seinen ständigen
musikalischen Partnern gehören u.a. die Cellistin Frances-Marie Uitti,
der Turntable-Spieler Christian Marclay, die Harfenistin Zeena Parkins,
der Saxophonist John Zorn oder der Schlagzeuger Bobby Previte, mit dem
Sharp zuletzt durch Europa tourte.
Elliott Sharp: E-Gitarre
Alex Harding: Saxofon
Curtis Fowlkes: Posaune
David Hoftstra: Bass und Tuba
Eric Mingus: Gesang
Lance Carter: Schlagzeug
24.04.2005 lisbon waves - @c (Pedro Tudela und Miguel Carvalhais)
und Vitor Joaquim
veranstaltet von friedstyle


Konzert am Sonntag, 24. April, 20.00h, fluctuating images, Jakobstraße
3, Stuttgart (Mitte).
@c und Vitor Joaquim
Seit 2000 arbeiten @c als Duo oder audiovisuelles Trio. Die musikalische
Arbeit von @c ist gedacht als Schnittstelle dreier komplementärer
Herangehensweisen an Klangkunst und elektronische Musik: algorithmische
Komposition, konkrete Klänge und Improvisation. Wenn auch auf der
einen Seite ihre Kompositionen auf strengen Strukturen basieren, so ist
doch nicht zu vernachlässigen, dass auf verschiedene Weise digitale
Rückkopplungen in die Musik einfließen, die zu ihrer Dekonstruktion
beitragen.
Improvisieren ist die zentrale musikalische Tätigkeit von @c, wodurch
offene Kompositionen entstehen, die auf digitale Weise Klangrealitäten
verstärken und verändern.
Pedro Tudela ist Bildhauer und Musiker und unterrichtet im Department
für Malerei an der Universität von Porto.
Miguel Carvalhais ist Designer und Musiker und unterrichtet am Department
für Design an der Universität von Porto.
Vitor Joaquim begann mit improvisierter Musik 1982. Einige Jahre lang
studierte er Film und stellte Filmmusik her. Zudem arbeitete er als Videoregisseur.
Er unterrichtet audiovisuelle Medien an der Restart-School of Creativity
and New Technology in Lissabon.
Informationen:
www.at-c.org
www.cronicaelectronica.org
www.carvalhais.org
www.virose.pt/tudela
www.friedstyle.com
15.-17.04.2005 Plattform für freie Musik - extended





Freitag, 15. April 2005, 20.00 h: STROM, Ensemble der Autoren
Pierre Ampère und Victor Volt
- Terminal E: Gate 2 - Ei gar eilig spring, du flinkes Füllen (2003)
- Terminal F: STROM unplugged- Die DVD
-UA Hoffmann: Birkhahnstudie (2005) (solo)
-UA Kysela: Betrug / Innere Werte (Tenorsaxophon und Rechner)
-Terminal H: NN
Informationen: www.ensemble-strom.net
Samstag, 16. April 2005, 20.00 h: Trio Vopá
Das Trio Vopá mit Roland Spieth (Trompete), Axel Haller (E-Bass)
und Cornelius Veit (Gitarre) spielt frei improvisierte Musik, die aus
dem Augenblick heraus entsteht: gestrichener Bass trifft auf sehnsüchtige
Trompetentöne, entfernt klingende Gitarrenklänge mischen sich
in das Geschehen ein. Geräusch vermischt sich mit Klang und Klang
vermischt sich mit Geräusch. Intensität und Stille eine
spannende Expedition ins Reich der freien Improvisation.
Informationen: www.schraum.de
Visuelle Gestaltung am 15. und 16.04.2005: bibi_melange und Eva Schmeckenbecher
sowie Volker Kühn
Sonntag, 17. April 2005, 20.00 h: Sonja und Anja Füsti sowie mikrokid
Kritzel kratzen
Anja und Sonja Füsti
Die Frage, inwieweit Livemusik von Visuellem trennbar ist und im Gegenzug
visuelle Zeichen, die im Augenblick entstehen auditive Qualität besitzen,
ist Ausgangspunkt der knapp halbstündigen Performance von Anja Füsti
(Percussion) und Sonja Füsti (Bildgestaltung). Dingen des Alltags,
aber auch konventionellen analogen Bild- und Klangerzeugern, werden mittels
Mikrophon und Live-Videokamera auf den Leib gerückt. Eine synästhetische
Gratwanderung zwischen Hervorbringen und Vermitteln.
taaqvasterk
mikrokid
taaqvasterk ist eine soundskulptur so groß wie die galerie und ziemlich
unförmig. der hörende sitzt mitten drin und hört auf die
innenwände, die oft rauh und staubig sind. what you see (oliver prechtl
inmitten von e-gitarre, e-bass und verstärkern), is knot - what,
you here?
Informationen: www.prechtlsound.de
Koordination: Tim Blechmann, timblechmann@gmx.de
13.03.-03.04.2005 media flow. videoventure on electronic music.
part II





Ausstellung.Screening-Programm und audiovisuelle Installation mit folgenden
audiovisuellen Produktionseinheiten:
Pfadfinderei/Modeselektor (Berlin), Kasumi (Cleveland/USA), church of
anthrax (Rotterdam), pressplay./Solovyev (Köln und Stuttgart), PhiLipp
GEIST (viDeogeist)/EPHY (Berlin), GVA: Oliver Moore (Graphic Art, Stuttgart),
Marcel Panne/Sehvermoegen (Video, Köln) und Tim Blechmann (Musik,
Stuttgart), Sven Fernow (Kirchheim)
Ausstellungseröffnung: Sonntag, 13. März 2005, 19.30h, mit
Präsentationen von Pfadfinderei/Modeselektor, PhiLipp GEIST (viDeogeist)
und Marcel Panne/Sehvermoegen
Ausstellungsdauer: 14. März 03. April 2005
Öffnungszeiten: Donnerstag 18.00h-20.00h, Samstag 16.00-18.00h, Sonntag
16.00-18.00h, Lange Nacht der Museen, Samstag 19. März 2005: 19.00-02.00h
sowie auf Anfrage: fluctuating-images@gmx.de oder T 0711/5051114
Ort: fluctuating images.contemporary media art, Jakobstr.3, 70182 Stuttgart
(Mitte)
Die Ausstellungsreihe media flow. videoventure on electronic music
gilt dem Phänomen der visual music, einer zeitgenössischen Praxis
der visuellen Musik.
Die Ausstellungsreihe soll aktuelle Entwicklungen im Bereich der visual
music aufzeigen. Dazu wurden für media flow. videoventure on
electronic music. part I im November 2004 Film- und Videokünstler
aus unterschiedlichen Bereichen eingeladen, um unterschiedliche Arten
des visuellen Umgangs mit Musik aufzuzeigen (s. www.fluctuating-images.de).
Die Ausstellung media flow. videoventure on electronic music. part
II ist audiovisuellen Kombinationen gewidmet. Seitdem die neuen
Medien Realtime-Abstimmungsprozesse zwischen Bild und Ton erlauben, formieren
sich immer mehr audiovisuell arbeitende Teams oder arbeiten Einzelpersonen
selbst audiovisuell und dies auch live. Neue Mixer wie der Pionier
DVJ-X1 erlauben es, Audio-CDs und DVDs prinzipiell gleich zu behandeln
und zu mixen, so dass live Schnitt-, Montage- und Bearbeitungsprozesse
möglich sind, für die vor einigen Jahren noch eine aufwendige
und zeitintensive filmische Postproduktion notwendig war. Die Ausstellung
möchte audiovisuelle Kombinationen als Produktionseinheiten vorstellen
und das Spektrum ihrer Möglichkeiten aufzeigen, wobei das Augenmerk
auf audiovisuellen Kombinationen mit filmischen Sequenzen liegt, die zeitgleich
zur Musik entstehen oder ihr vorgängig sind in Umkehrung der
üblichen Situation der Musikvisualisierung, bei welcher zu einer
vorgängigen Musik nachträglich eine Visualisierung gefertigt
wird.
Informationen:
www.pfadfinderei.com
und www.dalbin.com
www.pressplay.de
und www.onitor.de
www.p-geist.de, www.videogeist.de
www.sehvermoegen.de
und www.mokabar.tk
Die Ausstellungsreihe media flow. videoventure on electronic music
wird kuratiert von Cornelia Lund und Holger Lund
Mit freundlicher Unterstützung von:
Medienteam der Landeshauptstadt Stuttgart
MFG Filmförderung Baden-Württemberg
Hypo-Kulturstiftung, München
Unternehmen Form, Stuttgart, www.unternehmenform.de
f_concept. ton-licht-medientechnik, Stuttgart, www.f-concept.de
Lift Stuttgart
24.03.2005 Hörstücke für Videoprojektoren


Donnerstag, 24. März 2005, 20.00 h
Medienkunstgalerie fluctuating images, Jakobstr.3, 70182 Stuttgart (Mitte)
10 Hörstücke für Videoprojektoren - Improvisation für
2 Laptops & 2 Videoprojektoren,
mit nin.jah (video), cal72 (video), friedstyle (Laptop) und fritz64 (Laptop).
Die "10 Hörstücke für Videoprojektoren" sind
leitfadenorientierte Klang- und Bildinstallationen. Musikalische, technische
oder ästhetische Prinzipien werden expliziert und in das Zentrum
der Aufmerksamkeit gerückt. Sie dienen als Strukturierungsprinzip
auf der visuellen und der akustischen Ebene.
20.02.2005 Improvisationskonzert: Plattform für freie Musik

20.00 h, Ort: fluctuating images.contemporary media art, Jakobstr.3,
70182 Stuttgart (Mitte)
Die Reihe bietet improvisierenden Musikern die Möglichkeit, vor
einem interessierten Publikum aufzutreten. Musikalisch verortet wird sie
zwischen Jazz, Elektronik und Neuer Musik: Laptop trifft auf Tischtennisball,
Kaosspad auf Melodika, Plattenspieler auf Vibraphon.
12.02.2005 Rotlichtkonzert #7 Videotanzperformance mit Lior
Lev, Ralitza Malehounova und Marc Uhlig



Samstag, 12. Februar 2005, 20.00 h
Medienkunstgalerie fluctuating images, Jakobstr.3, 70182 Stuttgart (Mitte)
Lior Lev (Konzept und Idee)
Ralitza Malehounova (Tanz)
Marc Uhlig (Video)
Mit der zweiten Videotanzperformance im Rahmen der Rotlichtkonzerte soll
die experimentelle Arbeit an der Verbindung von Live-Tanz und Live-Videobearbeitung
fortgeführt werden. Lior Lev, Marc Uhlig und Ralitza Malehounova
haben erst kürzlich Bekannschaft geschlossen mit Isadora,
einer real-time-Steuerungssoftware für Medien. Sie möchten
nun dem Publikum Gelegenheit geben, an einem Work in Progress teilzuhaben
und einen Einblick in ihre interaktive Arbeit mit Isadora zu bekommen.
Die audiovisuellen Rotlichtkonzerte werden veranstaltet von Matthias Siegert.
Kontakt: matthias@siegert.cc
04.-06.02.2005 n desir (Goh Lee Kwang & Lau Mun Leng)



Ausstellungseröffnung: Freitag, 04. Februar 2005, 20.00h mit Live-Performance
Ausstellungsdauer: 05. - 06. Februar 2005
Öffnungszeiten: Samstag 16.00-18.00h, Sonntag 16.00-18.00h, zudem
auf Anfrage: fluctuating-images@gmx.de oder T 0711/5051114
Ort: fluctuating images. contemporary media art, Jakobstr.3, 70182 Stuttgart
(Zentrum)
n desir
Von visueller und auditiver Kunst und deren Kreuzung her kommend, stellen
n desir studio (Goh Lee Kwang & Lau Mun Leng) ihre jüngsten Arbeiten
im Bereich Videoprojektion und Soundinstallation vor. Sie arbeiten gleichermaßen
analog und digital. Ihr Interesse gilt verschieden gearteten Weisen der
Wahrnehmung, wobei Erfahrungen des alltäglichen Lebens ästhetisiert
werden. So zeigt der Film bubbles von Lau Mun Leng zuerst
stark abstrahierte, dann immer gegenständlicher werdende Sprudelblasen,
die aufsteigen. Durch die filmische Abstrahierung extrahiert sie einen
mehr und mehr psychedelischen Sternenhimmel aus einem Glas mit sprudelndem
Wasser.
Informationen:
http://www.geocities.com/herbalrecords
http://www.geocities.com/ndesirestudio
http://yat.ch/emacm/
Siehe auch den Atikel von Stefan Tiron:
http://www.revistasunete.ro/articole/php/kwang.php
Daniel Vujanic, Nervous Lovers

Konzert am Freitag, 21. Januar 2005, 20.00h
Medienkunstgalerie fluctuating images. contemporary media art
Jakobstr.3, 70182 Stuttgart (Mitte)
Was sagt uns der Semantikhäcksler heute?
Wie soll man "Authentizität" buchstabieren können,
wenn man an jeder
Strassenecke "vintage" kaufen kann?
Frequenzterrorismus, Altherren-Polymetrik, Folkmelodien, Hiphop-Fragmente,
Balkandub concrète und elektronischer Minimalismus...
in times like this everyone wears politics like badges with an inability
sign... oder: wir können alles und tun das dann auch.
einen ebenso enigmatischen wie unterhaltsamen Beitrag zum sensorischen
Overkill liefert am 21. Januar 2005 um 20.00h das Trio Daniel Vujanic
(electronics, instruments) Daniel Kartmann (drumkit, percussion) und
Matthias Siegert (visuals).
tigershrimp


Konzert am Samstag, 15. Januar 2005, 20.00h
Medienkunstgalerie fluctuating images. contemporary media art
Jakobstr.3, 70182 Stuttgart (Mitte)
Wozu Schlagzeug, wenn’s auch mit dem Mund geht und noch dazu stärker
groovt?
„Tigershrimp“ nennen der New Yorker Beatboxer Gabe Shalom,
der Stuttgarter Elektrocellist Fried Dähn - dessen Instrument manchmal
verdächtig nach der Gitarre von Jimi Hendrix klingen kann - und Schnute-Bassist
Fabian Wendt ihre Formation. die Musik ist verspielt, zitiert Eric Satie
und John Cage, rockt wie nix und träumt von Pop und Schafen.
in Kooperation mit Wand 5/18. Stuttgarter Filmwinter. Weitere Veranstaltungen
mit Gabriel Shalom alias Tweaky Bambino beim Filmwinter siehe www.filmwinter.de
Informationen: www.friedstyle.com,
www.tweakybambino.com
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