Archiv 200616. Dezember: Konzert Curmbox (Frankfurt) - Soundartrockband, 20.00 Uhr
Experimentelle elektronische Musik mit Realklangfragmenten C U R M B O X durchlief epochen und moden, ebenso wandelten sich die einschaetzungen durch befuerworter und gegner, die darin verderbnis, eitelkeit, spaeter eher taeuschung und unnatuerlichkeit witterten. solche in die geschichte zurueckreichenden aspekte kommen für die geplante, auf die moderne und insbesondere gegenwart zielende diskursive praxis insoweit in betracht, als damit die relativitaet und mithin wandelbarkeit kuratorischer ideale praesent bleibt, und insofern gerade systematische, auf heutige ausstellungspraktiken zielende fragestellungen darin hintergruende oder auch nachwirkende motive finden – hinsichtlich gewisser [auch medienwissenschaftlicher] stereotypen wie z.b. videokunst, oder in dandyistischen legitimationsfiguren für das neuerliche interesse auch zwangsheterosexualisierter maenner am ausstellungsmachen, oder mit blick auf nachwirkungen eines aelteren psychismus bei der im medienbereich gaengigen einteilung der kundschaft nach gesinnungstypen. obwohl der besuch jedem/r freisteht, gibt es je nach anlass, milieu, beruf, sexueller orientierung, geschlecht [gender] und alter unausgesprochene [in ratgeberliteratur freilich expressis verbis formulierte] normen. ihr rigider kern tritt heute noch unverhuellter hervor, insofern die aversion gegen das zkm sich angesichts vergleichsweise unschaedlicher konkurrenz kaum laenger in symbolische bedenken kleiden kann. waehrend politische eingriffe das zkm meist punktuell, aber gravierend und nachhaltig ändern, verfaehrt dekorativer struktualismus konsequenzvermindert und reversibel, bietet sich also für temporaere und selbstinszenierungen [besondere anlaesse] oder inszenierungen in der regie dritter [z.b. film] an.
01.-10. Dezember: media flow. videoventure on electronic music. part IV Vernissage: Freitag 01.12., 19.30 Uhr mit Live-Performance von Michael Fakesch (Ex-Funkstörung, Rosenheim) und Jan Mathias Steinforth, mateuniverse (New York/Berlin) - Eintritt frei! Die Fragestellung der vierten Ausstellung innerhalb der mehrjährigen Ausstellungsreihe lautet: Welche Musikvisualisierungen werden von Musikern und Komponisten als gelungen empfunden?
Die Ausstellungsreihe „media flow. videoventure on electronic music“ gilt dem Phänomen der Visual Music, einer zeitgenössischen Praxis der Musikvisualisierung. media flow. part I widmete sich dem Spektrum unterschiedlicher Musikvisualisierungen in Verbindung mit den unterschiedlichen beruflichen Hintergründen der Visualisierer, media flow. part II war möglichst intensiven audiovisuellen Verbindungen gewidmet und media flow part. III ging dem Verhältnis von filmischem Bild, Tanz und elektronischer Musik nach. Mit dem vierten Teil der Ausstellungsreihe erfolgt eine Änderung der Blickrichtung. Visual Music wurde kuratorisch und reflexiv bislang vor allem von Seiten der Kunst angegangen. Mit media flow. part IV soll die ästhetische Praxis der Visual Music erstmals aus dem Blickwinkel der Musiker betrachtet werden. Das heißt, Musiker wurden aufgefordert, Musikvisualisierungen zu benennen, die sie, von ihrem Standpunkt als Musiker aus, für besonders gelungen halten, seien es solche zu eigener oder solche zu fremder Musik. Während die Arbeiten von Musikern sonst oftmals eher „Opfer“ von Visualisierungen sind, soll Ihnen mit dieser Ausstellung ein Forum geboten werden, ihre Sichtweise und ihre Qualitätsmaßstäbe bei Musikvisualisierungen in den Vordergrund zu stellen. Um ein repräsentatives Spektrum zu gewinnen, wurden dazu Musiker ausgewählt, die in unter-schiedlichen musikalischen Bereichen wie Elektronik, Freestyle und Neue Musik zu verorteten sind. Auswählende Musiker und Komponisten: Ausgewählte Videos: mateuniverse (New York/Berlin), Gustavo Matamoros (Miami), Hoványi Gábor (Budapest), zeitguised (London), Swayzak (London), Goldt (Berlin), Fried Dähn (Stuttgart). Die Ausstellungsreihe "media flow. videoventure on electronic music" wird kuratiert von Cornelia und Holger Lund. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes und des Medienteams der Landeshauptstadt Stuttgart, der Hypo-Kulturstiftung München sowie Lift Stuttgart. Weitere Informationen: www.funkstorung.com; www.michaelfakesch.com; www.kleber.net/swayzak/swayzak; www.pulver-rec.com; www.alles-goldt.de www.friedstyle.com; www.mateuniverse.com; www.zignorii.de
24.-26. November, Vernissage: Freitag, 24. November, 20. 00 Uhr: aufSCHNITT- emotionaler und interaktiver Stadtführer durch Stuttgart Vernissage mit Einführung von Sigrid Loch, Institut für Wohnen
und Entwerfen der Universität Stuttgart, Präsentation des Stadtführers
und anschließendem Djing mit Dj Vince Vegas
Wie denken Architekten über Ihre Häuser in Stuttgart? Wie denken Bewohner darüber? Diese und weitere Fragen beantwortet aufSCHNITT, der erste emotionale und interaktive Stadtführer durch Stuttgart. Für gewöhnlich erleben wir die Stadt nur flüchtig. Die motorisierten Fortbewegungsmittel legen den Fokus auf Start und Endpunkt der Fortbewegung. Das Dazwischen zieht nur vorüber. Auch die Tatsache, dass wir uns meist nur in unserem gewohnten Umfeld bewegen, trägt dazu bei, dass man lediglich ein lückenhaftes Bild seiner Stadt im Kopf hat. Ziel war es, mit dem neuartigen Stadtführer den Menschen Stuttgart
auf eine andere Art näher zu bringen. Die Stuttgarter Wohnlandschaft
sollte sowohl informativ, als auch emotional präsentiert werden.
Mit einem Flash-Film, der Interviews, Fotos und Pläne enthält,
wird ein interaktiver Blick auf Stuttgart eröffnet. Anhand von Bildern entlang einer gewählten Route wurde eine Flash-Collage
erstellt. In dieser Flashgrafik kann man sich nun zu einzelnen Gebäuden
informieren. Die Grafik enthält sowohl Gebäude als auch Personen.
Durch Anklicken der Gebäude erhält man Fotos, Pläne und
Texte über das architektonische Objekt. Audiokommentare der Personen,
die in Beziehung zum jeweiligen Ort stehen, vervollständigen das
Bild. Die AutorInnen des Stadtführers sind: Caren-Maria Jörss, Patrick Yong, Lars Müller Mit freundlicher Unterstützung: Institut für Wohnen und Entwerfen der Universität Stuttgart (Sigrid Loch, Christine Falkner, Stefanie Eberding) und Filmakademie Baden-Württemberg (Jürgen Klozenbücher, Christian Remiger)
02.-05. November: VJ-Workshop: Video-Performing Abschlusspräsentation der Ergebnisse des Workshops: Sonntag, 05. November 2006, 20.00h als Rotlichtkonzert #13
Erneut soll im Jahr 2006 ein VJ-Workshop in der Medienkunstgalerie fluctuating
images (Stuttgart) durchgeführt werden. VJ-Workshops fanden bereits
2004 unter dem Titel „Video_Recycling. Sample-Mix-Remix“ und
2005 unter dem Titel „Video_Circling – Die Kamera als Bildquelle“ in
der Galerie statt (vgl. www.fluctuating-images.de unter Archiv 2004 und
Archiv 2005). Veranstaltet von Matthias Siegert in Kooperation mit fluctuating images e.V. und in Kooperation mit dem Freien Radio für Stuttgart. Informationen zu CV_TV, der audiovisuellen Konstruktion von Matthias Siegert und Mark Lorenz Kysela: download pdf (ca.8MB). Weitere Informationen: www.vonm.de und www.freies-radio.de Mit freundlicher Unterstützung des Medienteams der Landeshauptstadt Stuttgart
27.-29. Oktober, Vernissage: Freitag, 27. Oktober, 20. 00 Uhr
Öffnungszeiten: Samstag, 28.10. und Sonntag, 29.10., jeweils 14 – 18
Uhr "Generativ" zeigt experimentelle Software-Arbeiten, die 2006
an der Fakultät für Architektur, IGMA (Institut Grundlagen
moderner Architektur und Entwerfen, Universität Stuttgart), unter
der Leitung von Mona Mahall und Asli Serbest entstanden sind. Die Software-AutorInnen sind: Christian Ristau, Marco Läber, Nilgün Serbest, Steffen Braun, Aline Otte, Volker Baur, Moritz von Pein und Daniela Staengle. Herzlichen Dank an Casino IT, Universität Stuttgart, für die technische und organisatorische Unterstützung. Weitere Informationen: www.uni-stuttgart.de/igma/generativ und www.markovvonpein.de Der Katalog der Ausstellung mit einer Erläuterung der kuratorischen Konzeption, der Einführungsrede von Gerd de Bruyn sowie der ausführlichen Präsentation der Arbeiten der Studierenden (ca. 8 MB) steht zum download zur Verfügung: bitte hier klicken!
Samstag, 21. Oktober, 20.00h: fluctuating images zu Gast bei der Galerie Olaf Stüber, Berlin Music on Screen - Musikmaschinen und Videomusik
Das Screening kombiniert zwei unabhängig voneinander entstandene
Videos, „House“ von Gabriel Shalom und „Bassline Baseline“ von
Nate Harrison, in denen jeweils eine Musikmaschine, die Roland TB 303
Bass Line, eine entscheidende Rolle spielt. Gabriel Shalom - House, USA, 2005, Video, 17:13 Minuten Nate Harrison - Bassline Baseline, USA, 2005, Video, 21:00 Minuten Gabriel Shalom - Instrumental, USA, 2005, Video, 65:00 Minuten Quicktime 7-Trailer zu "Instrumental": www.thegoblins.com/trailer_02P.mov Das Screening „Music on Screen - Musikmaschinen und Videomusik“ wurde kuratiert von Cornelia und Holger Lund. Weitere Informationen: www.galerieolafstueber.de
Freitag, 06. Oktober, 21.00h: fluctuating images zu Gast bei Project 101, Paris, mit den Kurzfilmen "House" von Gabriel Shalom (USA) und "Bassline Bassline" von Nate Harrison (USA) und einem DJ-Set von DJ Jaywalk
Gabriel Shalom - House, USA, 2005, 17:13 Minuten Nate Harrison - Bassline Baseline, USA, 2005, 21:00 Minuten Project 101, 44 rue de Larochefoucauld, 75009, Paris, 01 49 95 95 85
Sonntag, 24. September, 20.00 Uhr: Plattform für freie Musik
fluctuating images. contemporary media art, Jakobstr.3, 70182 Stuttgart
(Mitte) Visuelle Begleitung: Eva Schmeckenbecher Information: www.prechtlsound.de
Samstag, 09. September, 20.00 Uhr: Zenit & Nadir (Visual Sound Performance)
Zenit & Nadir - Visual Sound Performance Kamil Goerlich - Piano/Guitar Weitere Informationen: www.zenitundnadir.de Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Initiative Visual Music Stuttgart www.visual-music.net
16. Juli Rotlichtkonzert #12: zu Gast das 16. Internationale Videofestival Bochum mit Kurzvortrag von Susanne Scheel und einem Screening zum Thema Musikvisualisierung, 20.00 Uhr
Das Internationale Videofestival Bochum ist ein Forum für die Auseinandersetzung mit bewegten Bildern durch das Medium Video und seine Nachfolgemedien. Seit sechzehn Jahren werden in einem mittlerweile internationalen Wettbewerb Videoarbeiten aus den Bereichen Experimentalvideo, Narration und Dokumentation präsentiert. Ebenso etabliert wie der Videowettbewerb ist der internationale VJ Contest, der vor 4 Jahren ursprünglich als Experiment ins Leben gerufen wurde, um den aktuellen Entwicklungen im Bereich bewegter Bilder gerecht zu werden. Für das Videofestival liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung der Bilder. Mit der Zeit wurde immer weniger klassisches VJing präsentiert und immer häufiger treten Teams an, die sich durch einen experimentelleren Umgang mit dem bewegten Bild auszeichnen. Dies stellt die Frage nach den Ursprüngen und aktuellen Tendenzen von VJing, die in einem kurzen Vortrag von Susanne Scheel diskutiert werden sollen. Anschließend werden Beispiele der verschiedener Genres gezeigt. Zusammengestellt wird das Screening aus Videos des internationalen Wettbewerbs und VJing-Mitschnitten der letzten Festivaljahre. Die Rotlichtkonzerte werden veranstaltet von Matthias Siegert (www.siegert.cc). Informationen zum Videofestival: www.videofestival.org Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Initiative Visual Music Stuttgart (www.visual-music.net).
Donnerstag, 22. Juni 2006, 20 Uhr, „Visual Music – Musikvisualisierungen zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit“ fluctuating images zu Gast im Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen
„Visual Music – Musikvisualisierungen zwischen Abstraktion
und Gegenständlichkeit“ Weitere Informationen: www.wilhelm-hack-museum.de
Sonntag, 28. Mai 2006, 20 Uhr, zu Gast bei fluctuating images: „Das
Musikalische Quartett“
Psst! Über Musik spricht man nicht öffentlich! Viel lieber schreibt man über sie, kritisiert, analysiert, interpretiert in Magazinen, Zeitungen, Aufsätzen. Man handelt mit ihr. Man verortet sie. Oder aber es wird ihr Markt diskutiert, es geht um Tonträgerabsätze, Vor- und Nachteile von Radioquoten, Senderpolitik. Während das, was sich hinter den „Kulissen“ ereignet, somit paradoxerweise im Rampenlicht steht, gerät die „Kulisse“ selbst, nämlich die Musik, zunehmend in Vergessenheit. Die Pop Initiative Stuttgart startet nicht zuletzt deshalb mit einer neuen Veranstaltungsreihe ins Jahr 2006. „Das Musikalische Quartett“ nennt sich die Live-Gesprächsrunde in Anlehnung an ein weitgehend unbekanntes Vorbild, in welcher stets wechselnde Gäste an stets wechselnden Orten über stets wechselnde musikalische Themen diskutieren. Moderiert vom Musikjournalist, Autor und Pop-Initiative-Vorstand Jörk Scheller steht hier die Musik selbst im Vordergrund, ob Pop, Klassik, Neue Musik oder Jazz. Aktuelle Tendenzen, alte Trends, längst Vergessenes, Intellektuelles, Profanes, Widersinniges, Skurriles, Alltägliches - anything goes. Das Motto erste Zusammenkunft des Quartetts lautet: „Verschroben? Verschoben?“ Was bedeutet eigentlich „verschrobene Musik?“ Wer entscheidet, was als verschroben gilt? Und handelt es sich dabei nicht vielmehr um Verschobenes, etwa um Grenzverschiebungen? Eine Auswahl an „verschrobener“ Musik wird angespielt, debattiert, gestritten, geflucht, gelacht und, wenn nötig, geweint. Die Auswahl der Gäste lässt einige Spannung erhoffen, handelt es sich doch um Vertreter aus Klassik, Neuer Musik, Experimental und Pop, namentlich sind das: Mark L. Kysela: Saxofonist, Schauspieler, Regisseur. Studien in Frankfurt/M in der Klasse von Achim Rinke und Bordeaux bei Marie-Bernadette Charrier und Jean-Marie Londeix. Arbeit als Saxofonist (solistisch, in Kammermusikformationen und Orchestern, z.B. Radiosinfonieorchester Stuttgart, Staatsorchester Stuttgart); Mitglied des "Ensemble Atmosphère" - Spezialpreis für Neue Musik beim internationalen Musikwettbewerb "Riviera del Conero" in Ancona, Italien, wie auch im elektronischen Bereich als Elektroniker/DJ innerhalb der Neuen, Experimentellen und Freien Musik. Jan Kopp: Komponist, Publizist. Vorstudium Komposition an der Musikhochschule Karlsruhe bei Wolfgang Rihm. Nach dem Abitur Studium Germanistik und Musikwissenschaft an der Universität Heidelberg und Komposition an der Musikhochschule Stuttgart bei Helmut Lachenmann und Marco Stroppa. 1998-2000 Projektmanager beim KlangForum Heidelberg. 2001 Hospitanz am Staatstheater Stuttgart bei der Produktion von Helmut Lachenmanns "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern". Beiträge für Programmhefte, CD-Booklets, Lexika und den Rundfunk über Komponisten und Werke des 20. Jahrhunderts. Seit 2002 als freischaffender Komponist und Publizist tätig. Thomas Maos: Musiker. Maos ist ein musikalischer Grenzgänger. Seine eigenwillige Klangästhetik spannt einen Bogen von Jimi Hendrix über John Zorn bis hin zu Xenakis. Elemente aus Rock, Noise Music und zeitgenössischer elektronischer Musik verschmelzen zu minimalistischen und gleichzeitig orchestralen Klangfeldern, die die elektrische Gitarre von oft ganz unerwarteten Seiten zeigen. Mit seiner "electronic guitar" ist der Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg in vielen nationalen und internationalen Projekten unterwegs, 2004 wurde er zu den Tagen für Neue Musik in Darmstadt eingeladen, 2005 co-organisierte er das Camp-Festival. Ort: fluctuating images, Jakobstraße 3, 70182 Stuttgart
Mittwoch, 24. Mai 2006, fluctuating images zu Gast in "The LAB" San Francisco: Screening von "media flow. videoventure on electronic music pt.1 and pt.2" präsentiert von Heike Liss und Nomi Talisman
Weitere Informationen: www.thelab.org
Sonntag, 21.05., 20.00 Uhr: Plattform für freie Musik
fluctuating images. contemporary media art, Jakobstr.3, 70182 Stuttgart
(Mitte) Visuelle Begleitung: Eva Schmeckenbecher Information: www.prechtlsound.de
04.-06.05. fluctuating images/Cornelia und Holger Lund: Teilnahme bei Tanzende Bilder! Ein Workshop zum Verhältnis von Musik und Film an der FU Berlin im Rahmen des Sfb 447 Kulturen des Performativen, Teilprojekt A8 Die Performativität des Bildes. Darstellung Wahrnehmung Imagination.
Information: www.sfb-performativ.de Download des Programmes: bitte hier klicken!
21.-23.04. Constructing, Ausstellung mit Jamie Raap und Henrik Mauler (London/Stuttgart) Vernissage: Freitag 21.04., 19.30 Uhr Öffnungszeiten: Samstag und Sonnntag, 22. und 23. April, 16-18 Uhr
Die Ausstellung widmet sich neuen digitalen Produktionsmodi, die im Bereich des Morphing, also der Formgewinnung und Formgebung per generativer Konstruktionssoftware, sich mit akustischen Signalen verschränkt. Die Arbeiten der Medienkünstlerin Jamie Raap und des Architekten Henrik Mauler, zusammen unter dem Namen 'zeitguised', waren u.a. bei den onedotzero-Ausstellungen (London, USA und Japan, 2001-2004), beim resfest-Filmfestival (USA/Japan, 2002), beim Archiprix International (Rotterdam, 2001) zu sehen; 2005 haben sie den MuVi-Award Oberhausen für die beste Musikvisualisierung gewonnen. Die Arbeiten von Jamie Raap und Henrik Mauler zeigen, wie die Konstruktion von Ideen, Bildern und den zugehörigen Begriffsfeldern durch digitale Produktionsweisen weiter unter Beobachtung gerät. Dabei werden Brüche mit dem modernen Verständnis von Authentizität und Illusion thematisiert. Gleichzeitig treten nicht nur die Eigenheiten von handelsüblicher Software als Methoden künstlerischer Praxis hervor, sondern es wird einmal mehr der enge Begriff der menschlichen Kreativität durch einfache, algorithmisch modellierbare Prozesse in Frage gestellt. Ausführliche Ausstellungsinformation: download Mit freundlicher Unterstützung des Medienteams der Landeshauptstadt Stuttgart
Donnerstag 20.04., 19.00 Uhr zu Gast bei fluctuating images: Kunstklub (Staatsgalerie Stuttgart)
Der Kunstklub der Staatsgalerie Stuttgart besucht die unkommerzielle Medienkunstgalerie in Stuttgart. Die Galeristen und kuratorische Leitung, Cornelia Lund und Holger Lund, stellen die Galerie und ihre Arbeit vor. Zu sehen gibt es Ausschnitte aus dem bisherigen Galerieprogramm und zusätzlich eine exklusive Preview der Ausstellung „Constructing“ von Jamie Raap and Henrik Mauler (London/Stuttgart). Weitere Informationen und Anmeldung: bitte hier klicken!
Sonntag 09.04., 20.00 Uhr. Zu Gast bei fluctuating images: Die Initiative Visual Music Stuttgart mit der Reihe "Visual Music - audiovisuelle Positionen II": Audiovisuelles Konzert mit Hammerhaus (Kurt Laurenz Theinert and Axel Hanfreich) Diese Reihe wird in Stuttgart an verschiedenen Orten durchgeführt.
HAMMERHAUS (Stuttgart) Puren, aber durchaus dekorativen Minimalismus, sowohl akustisch als auch optisch, verspricht die Performance von HAMMERHAUS. Deren elektronische Musik liebt das Eskalationsprinzip und das Kombinieren von Club-Beats mit Soundgebilden zwischen Ambient und experimenteller Klangkunst. Während Axel Hanfreich für digitale Beats und analoge Loops zuständig ist, bedient Laurenz Theinert ein Visual Piano, mit dem er über eine Tastatur grafische Elemente in Echtzeit erzeugen und verändern kann. Die Musik von Hammerhaus ist im positiven Sinne bedeutungslos, verweist auf nichts außer sich selbst, und findet in den Rechtecken und Linien, mit denen Theinert die Leinwand füllt, ihr visuelles Äquivalent. Bei der Performance in der Medienkunstgalerie fluctuating images wird Theinert auch eine neue, von Phillip Rahlenbeck entwickelte Software zum Einsatz bringen. Diese ermöglicht es, Linien und Liniengebilde von der Fläche in den Raum zu konvertieren und eine grafische Tiefenräumlichkeit herzustellen. Nach dem Studium an der Kunstakademie Stuttgart konzentriert sich der Fotograf
und Lichtkünstler Theinert auf visuelle Erlebnisse, die nicht bildhaft
auf etwas verweisen oder gegenständliche Bedeutungen transportieren. Mit
dem Visual Piano ist es ihm möglich, diese aus seiner fotografischen Arbeit
und seinen Lichtinstallationen entstandene künstlerische Haltung auch
live zu spielen und Zeit mit Licht zu gestalten. Wie bei den Lichtinstallationen
sucht er immer die Verbindung zum Klang, der durch die Flüchtigkeit und
Immaterialität dem Licht nahe steht. Axel Hanfreich studierte E-Baß an der Musikhochschule Stuttgart. er
beschäftigte sich intensiv mit elektronischer Musik und Musikproduktion.
1996 erhielt er Studienplatz im Fach "Musiktheorie und neue Medien" an
der Musikhochschule Stuttgart. Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit der Initiative Visual Music Stuttgart.
Samstag 01.04., 20.00 Uhr StuttgartNachts – ein audiovisuelles Stadtporträt
Weitere Informationen: In Kooperation mit der Initiative Visual Music Stuttgart: www.visual-music.net
Donnerstag 23.03., 20.00 Uhr: Zu Gast bei fluctuating images: Die Initiative Visual Music Stuttgart mit der Reihe "Visual Music - audiovisuelle Positionen I": Masayuki Akamatsu (Ogaki/Japan) und Wolf Helzle (Stuttgart) sowie als Improvisationsgäste Fried Dähn, Cobi und Thomas Maos Diese Reihe wird in Stuttgart an verschiedenen Orten durchgeführt.
Masayuki Akamatsu ist einer der wichtigsten Visual Music-Performer aus Japan,
Professor für Sound und Medienkunst an der International Academie for
Advanced Media Arts and Sciences (IAMAS) in Ogaki, Japan. Er und der Medienkünstler
Wolf Helzle aus Stuttgart stellen als Uraufführung ihre gemeinsame Visual
Music-Performance in der Medienkunstgalerie fluctuating images vor. Dabei integriert
Akamatsu die sounds, die er seiner interaktiven DSP-Box entlockt, mit Helzles
visueller Reise durch die Menschheit. Über 15.000 Gesichter aus aller
Herren Länder fliegen in unterschiedlichen Patterns an uns vorbei, ihre
Bewegungen erinnern an Vogelschwärme und sind eng an die Musik gekoppelt. Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit der Initiative Visual Music Stuttgart. Informationen: www.iamas.ac.jp/~aka/ und www.helzle.com/ sowie www.visual-music.net
Samstag 18.03., 19.00-2.00 Uhr: danceframes: special screening
für die Lange Nacht der Museen mit Musik- und Tanzvideos von Alexander
Györfi, Heike Liss, Bruno Mock, adios motherfuckers, Bruno Nagel und
Robert Heel.
Videostill aus "China Girl" von Alexander Györfi
Videostill Rotlichtkonzert #11 danceframes: Ausgewählt wurden Arbeiten, die sich auf besondere Weise mit der thematischen Verknüpfung von Musik und Tanz im Medium Film bzw. Video auseinandersetzen. Der Begriff Tanz ist hierbei nicht ausschließlich bezogen auf den Tanz von Personen zu verstehen. Bereits im frühen Experimentalfilm der 20er bis 40er-Jahre gibt es tanzende Formen und Farben oder Objekte werden durch Mittel der filmischen Postproduktion (etwa Schnitt und Montage) in Tanz versetzt. In diesem Sinne gilt auch bei danceframes ein erweiterter Tanzbegriff, der verschiedene Formen filmisch produzierten Tanzes zu Musik zulässt und danceframes auch als filmisch in Tanz versetzte frames zu verstehen erlaubt.
Mittwoch 01.03. fluctuating images zu Gast bei "Ein Zentrum in der Peripherie", Tübingen
Screening media flow. videoventure on electronic music. pt.I und pt. II" http://galerie-peripherie.de/zp
Sonntag 26.02., 20.00 Uhr: Plattform für freie Musik
fluctuating images. contemporary media art, Jakobstr.3, 70182 Stuttgart (Mitte) Visuelle Begleitung: Eva Schmeckenbecher Information: www.prechtlsound.de
Donnerstag, 23.02., 19.00 Uhr. danceframes – Präsentation in der Akademie der Künste Berlin
im Rahmen des Projekts „Choreographie und Film“ eine Kooperation
der FU/SFB Prof. Dr. Brandstetter, Sektion Darstellende Kunst und der Akademie
der Künste Berlin. danceframes:
Sonntag, 12.02.2006: Musik und Mode aus Paris: Audiovisuelles Konzert/Rotlichtkonzert #10,5 mit project 101 (Musik) und Matthias Siegert (Live-Video)/Mark Lorenz Kysela (Live-Mixer) um 20.00 Uhr sowie temporärer Streetwear-Fashion-Shop ab 19.00 Uhr.
fluctuating images. contemporary media art, Jakobstr.3, 70182 Stuttgart (Mitte) Vor und nach der Performance werden Präsentationsdisplays die Möglichkeit geben, in weitere Projekte und audiovisuelle Arbeiten von project 101 Einblick zu gewinnen. Zudem wird von 19.00 Uhr an sowie nach dem Konzert der temporäre Fashion-Shop von Project 101 in der Galerie geöffnet sein. Angeboten werden v.a. Streetwear-Unikate und Clothing-Editions, die von KünstlerInnen und DesignerInnen gestaltet worden sind. www.project-101.com und www.siegert.cc Mit freundlicher Unterstützung des Institut Français de Stuttgart und des Medienteams der Landeshauptstadt Stuttgart
Freitag 03.02., 20.00 Uhr, Konzert: Kilo (Wien)/onitor (Stuttgart)
Bogner (Florian) & Urban (Markus) aus Wien sind Kilo. Beide sind Exgitarristen.
Sie hatten früher Bands. Garagenbands. Diese Ursprünge kann man auch
hören, wenn man sich tief genug auf Kilo einlässt. Die
26.-28.01. fluctuating images zu Gast beim VJ-Mapping-Festival Genf
Bild Präsentation: Dank an www.ork.ch Screening media flow. videoventure on electronic music. pt.I-III und Präsentation. Informationen zum Festivalprogramm: download pdf
Samstag 14.01., 21 Uhr: musical studies and visual loops mit Robin Hofmann (Pulver Records Stuttgart), DJ Jaywalk und Vincent Geisel
Samstag, 14. Januar 2006, 21 Uhr - musical studies and visual loops Die audiovisuelle Veranstaltung setzt da an, wo normale DJs zuweilen passen müssen: beim guten Geschmack, der zwar die Ohren des Publikums, nicht immer jedoch die Ohren der Clubbesitzer erfreut. Leftfield-Music, Weird-Music, Old-Tunes und Future-Stuff können hier den Weg in die Audiokanäle finden. Unterstützt wird dies von visual loops, die ihre Kraft aus der Seltsamkeit des Gezeigten und aus ihrem adaptiven Verhältnis zur Musik gewinnen. Der Kurzfilm, der das visuelle Material liefert, wird zudem vorgeführt. Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Warm-Up-Programm des 19. Stuttgarter Filmwinters. www.filmwinter.de und www.pulver-rec.com
Freitag, 13.01., 20.30 Uhr: 1. Visual Music Party. Produktion, Präsentation, Reflexion
"video-exchange" Hannelore Paflik-Huber und Hans Dieter Huber sowie Cornelia und Holger Lund stellen als Veranstaltungsbeitrag jeweils eine ihnen interessant erscheinende, neue oder ältere audiovisuelle Produktion vor (mit DVD- oder Videoeinspielung), die der anderen Seite unbekannt ist - und erläutern sie - jeweils von beiden Seiten. Ort: Künstlerhaus, Reuchlinstr. 4b, 70178 Stuttgart Information: www.visual-music.net
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