Archiv 2006

16. Dezember: Konzert Curmbox (Frankfurt) - Soundartrockband, 20.00 Uhr

Experimentelle elektronische Musik mit Realklangfragmenten

C U R M B O X durchlief epochen und moden, ebenso wandelten sich die einschaetzungen durch befuerworter und gegner, die darin verderbnis, eitelkeit, spaeter eher taeuschung und unnatuerlichkeit witterten. solche in die geschichte zurueckreichenden aspekte kommen für die geplante, auf die moderne und insbesondere gegenwart zielende diskursive praxis insoweit in betracht, als damit die relativitaet und mithin wandelbarkeit kuratorischer ideale praesent bleibt, und insofern gerade systematische, auf heutige ausstellungspraktiken zielende fragestellungen darin hintergruende oder auch nachwirkende motive finden – hinsichtlich gewisser [auch medienwissenschaftlicher] stereotypen wie z.b. videokunst, oder in dandyistischen legitimationsfiguren für das neuerliche interesse auch zwangsheterosexualisierter maenner am ausstellungsmachen, oder mit blick auf nachwirkungen eines aelteren psychismus bei der im medienbereich gaengigen einteilung der kundschaft nach gesinnungstypen. obwohl der besuch jedem/r freisteht, gibt es je nach anlass, milieu, beruf, sexueller orientierung, geschlecht [gender] und alter unausgesprochene [in ratgeberliteratur freilich expressis verbis formulierte] normen. ihr rigider kern tritt heute noch unverhuellter hervor, insofern die aversion gegen das zkm sich angesichts vergleichsweise unschaedlicher konkurrenz kaum laenger in symbolische bedenken kleiden kann. waehrend politische eingriffe das zkm meist punktuell, aber gravierend und nachhaltig ändern, verfaehrt dekorativer struktualismus konsequenzvermindert und reversibel, bietet sich also für temporaere und selbstinszenierungen [besondere anlaesse] oder inszenierungen in der regie dritter [z.b. film] an.

http://curmbox.org

www.curmbox.de

 

01.-10. Dezember: „media flow. videoventure on electronic music. part IV“

Vernissage: Freitag 01.12., 19.30 Uhr mit Live-Performance von Michael Fakesch (Ex-Funkstörung, Rosenheim) und Jan Mathias Steinforth, mateuniverse (New York/Berlin) - Eintritt frei!

Die Fragestellung der vierten Ausstellung innerhalb der mehrjährigen Ausstellungsreihe lautet: Welche Musikvisualisierungen werden von Musikern und Komponisten als gelungen empfunden?

Die Ausstellungsreihe „media flow. videoventure on electronic music“ gilt dem Phänomen der Visual Music, einer zeitgenössischen Praxis der Musikvisualisierung. media flow. part I widmete sich dem Spektrum unterschiedlicher Musikvisualisierungen in Verbindung mit den unterschiedlichen beruflichen Hintergründen der Visualisierer, media flow. part II war möglichst intensiven audiovisuellen Verbindungen gewidmet und media flow part. III ging dem Verhältnis von filmischem Bild, Tanz und elektronischer Musik nach.

Mit dem vierten Teil der Ausstellungsreihe erfolgt eine Änderung der Blickrichtung. Visual Music wurde kuratorisch und reflexiv bislang vor allem von Seiten der Kunst angegangen. Mit media flow. part IV soll die ästhetische Praxis der Visual Music erstmals aus dem Blickwinkel der Musiker betrachtet werden. Das heißt, Musiker wurden aufgefordert, Musikvisualisierungen zu benennen, die sie, von ihrem Standpunkt als Musiker aus, für besonders gelungen halten, seien es solche zu eigener oder solche zu fremder Musik. Während die Arbeiten von Musikern sonst oftmals eher „Opfer“ von Visualisierungen sind, soll Ihnen mit dieser Ausstellung ein Forum geboten werden, ihre Sichtweise und ihre Qualitätsmaßstäbe bei Musikvisualisierungen in den Vordergrund zu stellen. Um ein repräsentatives Spektrum zu gewinnen, wurden dazu Musiker ausgewählt, die in unter-schiedlichen musikalischen Bereichen wie Elektronik, Freestyle und Neue Musik zu verorteten sind.

Auswählende Musiker und Komponisten:
Michael Fakesch (Ex-Funkstörung), K7! (Rosenheim); Prof. Fried Dähn, FH Schwäbisch Hall (Stuttgart); Robin Hofmann/Pulver Records (Stuttgart); Swayzak, K7! (London); Jürgen Grözinger, Ensemble European Music Project (Berlin).

Ausgewählte Videos: mateuniverse (New York/Berlin), Gustavo Matamoros (Miami), Hoványi Gábor (Budapest), zeitguised (London), Swayzak (London), Goldt (Berlin), Fried Dähn (Stuttgart).

Die Ausstellungsreihe "media flow. videoventure on electronic music" wird kuratiert von Cornelia und Holger Lund.

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes und des Medienteams der Landeshauptstadt Stuttgart, der Hypo-Kulturstiftung München sowie Lift Stuttgart.

www.lift-online.de

Weitere Informationen: www.funkstorung.com; www.michaelfakesch.com; www.kleber.net/swayzak/swayzak; www.pulver-rec.com; www.alles-goldt.de www.friedstyle.com; www.mateuniverse.com; www.zignorii.de

 

24.-26. November, Vernissage: Freitag, 24. November, 20. 00 Uhr: aufSCHNITT- emotionaler und interaktiver Stadtführer durch Stuttgart

Vernissage mit Einführung von Sigrid Loch, Institut für Wohnen und Entwerfen der Universität Stuttgart, Präsentation des Stadtführers und anschließendem Djing mit Dj Vince Vegas

Öffnungszeiten: Samstag, 25.11. + Sonntag, 26.11., jeweils 14 – 18 Uhr
Ort: fluctuating images e.V., Jakobstraße 3, 70182 Stuttgart

Wie denken Architekten über Ihre Häuser in Stuttgart? Wie denken Bewohner darüber? Diese und weitere Fragen beantwortet aufSCHNITT, der erste emotionale und interaktive Stadtführer durch Stuttgart.

Für gewöhnlich erleben wir die Stadt nur flüchtig. Die motorisierten Fortbewegungsmittel legen den Fokus auf Start und Endpunkt der Fortbewegung. Das Dazwischen zieht nur vorüber. Auch die Tatsache, dass wir uns meist nur in unserem gewohnten Umfeld bewegen, trägt dazu bei, dass man lediglich ein lückenhaftes Bild seiner Stadt im Kopf hat.

Ziel war es, mit dem neuartigen Stadtführer den Menschen Stuttgart auf eine andere Art näher zu bringen. Die Stuttgarter Wohnlandschaft sollte sowohl informativ, als auch emotional präsentiert werden. Mit einem Flash-Film, der Interviews, Fotos und Pläne enthält, wird ein interaktiver Blick auf Stuttgart eröffnet.
Grundlage des Stadtführers sind zahlreiche Interviews mit Architekten, Fachleuten und Bewohnern, welche die unterschiedlichen Sichtweisen auf das Wohnen beleuchten. Mit dem Stadtführer bewegt man sich virtuell durch die Stuttgarter Stadtlandschaft und kann mit den Personen, die zu dem jeweiligen Ort einen Kommentar beigetragen haben, in Kontakt treten.

Anhand von Bildern entlang einer gewählten Route wurde eine Flash-Collage erstellt. In dieser Flashgrafik kann man sich nun zu einzelnen Gebäuden informieren. Die Grafik enthält sowohl Gebäude als auch Personen. Durch Anklicken der Gebäude erhält man Fotos, Pläne und Texte über das architektonische Objekt. Audiokommentare der Personen, die in Beziehung zum jeweiligen Ort stehen, vervollständigen das Bild.
Durch ein virtuelles Schlüsselloch werden dabei Einblicke in die Wohnwelten der Bewohner der Stadt gewährt. Mit Beiträgen von Bottega + Ehrhardt, Markus Brodbeck, Prof. Werner Sobek u.a.

Die AutorInnen des Stadtführers sind: Caren-Maria Jörss, Patrick Yong, Lars Müller

Mit freundlicher Unterstützung: Institut für Wohnen und Entwerfen der Universität Stuttgart (Sigrid Loch, Christine Falkner, Stefanie Eberding) und Filmakademie Baden-Württemberg (Jürgen Klozenbücher, Christian Remiger)

 

02.-05. November: VJ-Workshop: Video-Performing

Abschlusspräsentation der Ergebnisse des Workshops: Sonntag, 05. November 2006, 20.00h als Rotlichtkonzert #13

Erneut soll im Jahr 2006 ein VJ-Workshop in der Medienkunstgalerie fluctuating images (Stuttgart) durchgeführt werden. VJ-Workshops fanden bereits 2004 unter dem Titel „Video_Recycling. Sample-Mix-Remix“ und 2005 unter dem Titel „Video_Circling – Die Kamera als Bildquelle“ in der Galerie statt (vgl. www.fluctuating-images.de unter Archiv 2004 und Archiv 2005).
Der Workshop im November 2006 steht unter dem Titel „Video Performing“. Er soll sich mit dem Verhältnis von Live-Video-Performing in Relation zu Musik und Tanz auseinandersetzen. Ausgangspunkt für dieses Thema sind Ansätze aus den sechziger Jahren, als u.a. Andy Warhol oder Pink Floyd im Rahmen von Expanded Cinema Live-Video-Performing mit Musik und Tanz verknüpft haben. Der Workshop bietet den TeilnehmerInnen eine Plattform für eine eigene experimentelle Annäherung an das Thema in Auseinandersetzung mit historischen und aktuellen Ansätzen.
Den Abschluss des Workshops bildet eine öffentliche Präsentation im Rahmen der audiovisuellen Rotlichtkonzertreihe am 05. November in der Galerie, bei der die experimentell gewonnenen Arbeitsergebnisse vorgestellt werden. Für adäquate musikalische Begleitung sorgen Axel Hanfreich und folgende DJs-Ensemble des Freien Radios für Stuttgart: DJ Frau Müller, DJ Rhizomat, DJ Aldin Dubb, DJane Elektra und DJ R:NAE. Live-Übertragung der Veranstaltung im Freien Radio für Stuttgart von 21-23 Uhr.

Veranstaltet von Matthias Siegert in Kooperation mit fluctuating images e.V. und in Kooperation mit dem Freien Radio für Stuttgart.

Informationen zu CV_TV, der audiovisuellen Konstruktion von Matthias Siegert und Mark Lorenz Kysela: download pdf (ca.8MB).

Weitere Informationen: www.vonm.de und www.freies-radio.de

Mit freundlicher Unterstützung des Medienteams der Landeshauptstadt Stuttgart

 

27.-29. Oktober, Vernissage: Freitag, 27. Oktober, 20. 00 Uhr
Generativ –Software-Arbeiten von Studierenden der Architektur zum Thema Stadt, unter der Leitung von Mona Mahall und Asli Serbest (IGMA, Institut Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen, Universität Stuttgart). Einführung: Gerd de Bruyn, Universität Stuttgart. Djing: Moritz von Pein, Kahlwild

Öffnungszeiten: Samstag, 28.10. und Sonntag, 29.10., jeweils 14 – 18 Uhr
Ort: fluctuating images e.V., Jakobstraße 3, 70182 Stuttgart.

"Generativ" zeigt experimentelle Software-Arbeiten, die 2006 an der Fakultät für Architektur, IGMA (Institut Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen, Universität Stuttgart), unter der Leitung von Mona Mahall und Asli Serbest entstanden sind.
Die neuartigen Programme können Echtzeitvorgänge simulieren, Daten visualisieren und interaktive Anwendungen kodieren, sie greifen in den physischen Raum ein und empfangen Daten aus diesem. Sie arbeiten mit Zufälligkeiten und generativen Algorithmen. Thema der Arbeiten ist die Stadt, insbesondere die Stadt Stuttgart.
Die Arbeiten reichen von einem Postkarten-Automaten, der Zufall und Interaktion verbindet, um neuartige ‚Ansichtskarten’ zu produzieren, über eine Soundinstallation, in der, wiederum interaktiv, einzelne Geräusche der Stadt zu eigenen Sounds übereinander gelegt werden können, bis hin zur situationistischen Anleitung für einen Stadtspaziergang, die per Zufallsgenerator zusammengestellt und dann zum Mitnehmen und Losgehen ausgedruckt werden kann.
Mit dabei ist außerdem eine abstrakte Arbeit, die, über eine Kamera am Eingang, das Kommen und Gehen der Besucher zählt, um dieses Geschehen in Echtzeit auf dem Monitor zu repräsentieren, sowie ein Programm, das Bewegungsströme der Menschen im Bahnhof Stuttgart darstellt – die Züge, die ankommen und abfahren, werden in Echtzeit visualisiert. Und nicht zuletzt zeigen zelluläre Automaten Prozesse, die Stadtwachstum als dynamisches System modellieren.
Alle Codes sind mit Processing, einer Java-basierten Programmiersprache geschrieben, die im Kontext von Code Art und Generic Art entstanden ist.

Die Software-AutorInnen sind: Christian Ristau, Marco Läber, Nilgün Serbest, Steffen Braun, Aline Otte, Volker Baur, Moritz von Pein und Daniela Staengle.

Herzlichen Dank an Casino IT, Universität Stuttgart, für die technische und organisatorische Unterstützung.

Weitere Informationen: www.uni-stuttgart.de/igma/generativ und www.markovvonpein.de

Der Katalog der Ausstellung mit einer Erläuterung der kuratorischen Konzeption, der Einführungsrede von Gerd de Bruyn sowie der ausführlichen Präsentation der Arbeiten der Studierenden (ca. 8 MB) steht zum download zur Verfügung: bitte hier klicken!

 

Samstag, 21. Oktober, 20.00h: fluctuating images zu Gast bei der Galerie Olaf Stüber, Berlin

Music on Screen - Musikmaschinen und Videomusik
Screening-Programm mit „House“ und „Instrumental“ von Gabriel Shalom (USA) sowie "Bassline Baseline" von Nate Harrison (USA)

Das Screening kombiniert zwei unabhängig voneinander entstandene Videos, „House“ von Gabriel Shalom und „Bassline Baseline“ von Nate Harrison, in denen jeweils eine Musikmaschine, die Roland TB 303 Bass Line, eine entscheidende Rolle spielt.
Das, was die Musikmaschine dem Nutzer zu tun erlaubt, setzt insbesondere Shalom dabei sogleich videomusikalisch um, indem er mit filmischen Mitteln wie Schnitt und Montage die Funktionsweise der Maschine vorführt.
Ergänzt wird diese Thematik um das Video „Instrumental“ von Gabriel Shalom, bei dem es, kontrastiv zu den industriellen Musikmaschinen, um handgebaute singuläre Eigenkonstruktionen geht.

Gabriel Shalom - House, USA, 2005, Video, 17:13 Minuten
Der Film „House“ ist eine Video-Dokumentation über die verschiedenen Stile der House-Musik und die mit ihr verbundenen Musikmaschinen, wie etwa der Roland TB 303 Bass Line. DJ Scott Hardkiss beschreibt die unterschiedlichen musikalischen Varianten während ein Schauspieler musikalische Illustrationen dazu in einem Haus liefert. Sämtliche Musik im Video stammt direkt von dem sich im Haus bewegenden Schauspieler, videomusikalisch verarbeitet mittels Schnitt und Montage seitens des Regisseurs.

Nate Harrison - Bassline Baseline, USA, 2005, Video, 21:00 Minuten
Bassline Baseline ist ein Videoessay, welcher der Erfindung, dem Misserfolg und dem anschließenden Wiederaufstieg der legendären Musikmaschine Roland TB 303 Bass Line in den letzten zwei Dekaden des 20. Jahrhunderts gilt. Die Geschichte behandelt technologische Reflektionen über Produktinnovation und kreativen Ausdruck. Das ironisch-trockene, im pseudo-dokumentarischen Stil gehaltene Video untersucht, wie und warum kreative Werkzeuge zum Misserfolg verurteilt sind. Ferner geht es um die Frage, warum eine Zunahme an Optionen, Parametern und Schnittstellen im Laufe einer Produktentwicklung nicht notwendigerweise zu einer Zunahme an Ausdruckskraft und Virtuosität führen. Das geschieht erst, wenn die zugrunde liegende Struktur des kulturellen Kontextes als kreative Basis entscheidend mit in Betracht gezogen wird.

Gabriel Shalom - Instrumental, USA, 2005, Video, 65:00 Minuten
Bradford Reed, Thomas Truax, Bart Hopkin und Art Harrison sind vier Musiker, die ihre eigenen elektro-akustischen Instrumente gebaut haben. Der Film „Instrumental“ ist eine poetische Annäherung an das Leben der Hersteller der Instrumente und ihre musikalische Welt. In Interviews und Performances werden die Hersteller der Instrumente im Kontext ihrer Arbeit und ihrer Umgebung gezeigt.

Quicktime 7-Trailer zu "Instrumental": www.thegoblins.com/trailer_02P.mov

Das Screening „Music on Screen - Musikmaschinen und Videomusik“ wurde kuratiert von Cornelia und Holger Lund.

Weitere Informationen: www.galerieolafstueber.de

 

Freitag, 06. Oktober, 21.00h: fluctuating images zu Gast bei Project 101, Paris, mit den Kurzfilmen "House" von Gabriel Shalom (USA) und "Bassline Bassline" von Nate Harrison (USA) und einem DJ-Set von DJ Jaywalk

Gabriel Shalom - House, USA, 2005, 17:13 Minuten
Der Film „House“ ist eine Video-Dokumentation über die verschiedenen Stile der House-Musik und die mit ihr verbundenen Musikmaschinen, wie etwa der Roland TB 303 Bass Line. DJ Scott Hardkiss beschreibt die unterschiedlichen musikalischen Varianten während ein Schauspieler musikalische Illustrationen dazu in einem Haus liefert. Sämtliche Musik im Video stammt direkt von dem sich im Haus bewegenden Schauspieler, videomusikalisch verarbeitet mittels Schnitt und Montage seitens des Regisseurs.

Nate Harrison - Bassline Baseline, USA, 2005, 21:00 Minuten
Bassline Baseline ist ein Videoessay, welcher der Erfindung, dem Misserfolg und dem anschließenden Wiederaufstieg der legendären Musikmaschine Roland TB 303 Bass Line in den letzten zwei Dekaden des 20. Jahrhunderts gilt. Die Geschichte behandelt technologische Reflektionen über Produktinnovation und kreativen Ausdruck. Das ironisch-trockene, im pseudo-dokumentarischen Stil gehaltene Video untersucht, wie und warum kreative Werkzeuge zum Misserfolg verurteilt sind. Ferner geht es um die Frage, warum eine Zunahme an Optionen, Parametern und Schnittstellen im Laufe einer Produktentwicklung nicht notwendigerweise zu einer Zunahme an Ausdruckskraft und Virtuosität führen. Das geschieht erst, wenn die zugrunde liegende Struktur des kulturellen Kontextes als kreative Basis entscheidend mit in Betracht gezogen wird.

Project 101, 44 rue de Larochefoucauld, 75009, Paris, 01 49 95 95 85
www.project-101.com
Basement Lounge
21H00 - 01H00horaire

 

Sonntag, 24. September, 20.00 Uhr: Plattform für freie Musik

fluctuating images. contemporary media art, Jakobstr.3, 70182 Stuttgart (Mitte)

Die Reihe, veranstaltet und kuratiert von Oliver Prechtl und Anja Füsti, bietet improvisierenden Musikern die Möglichkeit, vor einem interessierten Publikum aufzutreten. Musikalisch verortet wird sie zwischen Jazz, Elektronik und Neuer Musik: Laptop trifft auf Tischtennisball, Kaosspad auf Melodika, Plattenspieler auf Vibraphon.

Visuelle Begleitung: Eva Schmeckenbecher

Information: www.prechtlsound.de

 

Samstag, 09. September, 20.00 Uhr: Zenit & Nadir (Visual Sound Performance)

Zenit & Nadir - Visual Sound Performance

Zenit & Nadir sind eine audiovisuelle Live-Band. Sie besteht aus einem Team aus freien Künstlern, das die Bestandteile ihrer Performance aus Fragmenten der Umgebung, in der sie performen, generiert. Audiovisuelle Komponenten werden vor Ort gesammelt, sortiert, zerlegt und für das Konzert wieder neu zusammengesetzt. Dabei agieren die drei Musiker und der VJ frei improvisierend.
Für das aktuelle audiovisuelle Konzert haben die vier Performer Bilder und Sounds des Stuttgarter Rotlichtmilieus um die Medienkunstgalerie fluctuating images herum aufgenommen, um sie dann beim Konzert live zu verarbeiten.

Der Schlagzeuger triggert die zuvor gesammelten Samples, der Gitarrist entlockt seinem Instrument sägende, schwebende, perkussive Sounds, der Keyboarder erzeugt mit den zuvor aufgebohrten Schaltkreisen seiner Kindercasio-Keyboards explosionsartige Gewitter, die in singende oder freejazzartige Soundteppiche übergehen und der VJ liefert die dazu passenden live gemischten Bilder.

Stück für Stück setzt sich der Ort für die Zuschauer und Zuhörer im Konzert neu zusammen, auf einer Reise vorbei an den Ecken und Kanten des Umfeldes in dem auch der Auftrittsort liegt, frei interpretiert durch die Band - akustisch und visuell.

Kamil Goerlich - Piano/Guitar
Ilja Knezovic (visuarte) - Visuals
Aleksandar Nesic - Drums/Samples
Peter Schubert - Circuit-Bended-Keys

Weitere Informationen: www.zenitundnadir.de

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Initiative Visual Music Stuttgart www.visual-music.net

 

16. Juli Rotlichtkonzert #12: zu Gast das 16. Internationale Videofestival Bochum mit Kurzvortrag von Susanne Scheel und einem Screening zum Thema Musikvisualisierung, 20.00 Uhr

Das Internationale Videofestival Bochum ist ein Forum für die Auseinandersetzung mit bewegten Bildern durch das Medium Video und seine Nachfolgemedien. Seit sechzehn Jahren werden in einem mittlerweile internationalen Wettbewerb Videoarbeiten aus den Bereichen Experimentalvideo, Narration und Dokumentation präsentiert. Ebenso etabliert wie der Videowettbewerb ist der internationale VJ Contest, der vor 4 Jahren ursprünglich als Experiment ins Leben gerufen wurde, um den aktuellen Entwicklungen im Bereich bewegter Bilder gerecht zu werden. Für das Videofestival liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung der Bilder. Mit der Zeit wurde immer weniger klassisches VJing präsentiert und immer häufiger treten Teams an, die sich durch einen experimentelleren Umgang mit dem bewegten Bild auszeichnen. Dies stellt die Frage nach den Ursprüngen und aktuellen Tendenzen von VJing, die in einem kurzen Vortrag von Susanne Scheel diskutiert werden sollen. Anschließend werden Beispiele der verschiedener Genres gezeigt. Zusammengestellt wird das Screening aus Videos des internationalen Wettbewerbs und VJing-Mitschnitten der letzten Festivaljahre.

Die Rotlichtkonzerte werden veranstaltet von Matthias Siegert (www.siegert.cc).

Informationen zum Videofestival: www.videofestival.org

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Initiative Visual Music Stuttgart (www.visual-music.net).

 

Donnerstag, 22. Juni 2006, 20 Uhr, „Visual Music – Musikvisualisierungen zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit“

fluctuating images zu Gast im Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen

„Visual Music – Musikvisualisierungen zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit“
Das Video-Programm gilt dem Phänomen der Visual Music. Visuals können abstrakt oder gegenständlich sein, erzählerisch geordnet sind sie jedoch eher selten. Da Musik selbst relativ abstrakt ist, besitzt die Frage von Abstraktion und Gegenständlichkeit bei der visuellen Begleitung von Musik großes Gewicht.
Ein Programm der Stuttgarter Medienkunstgalerie fluctuating images mit einer kuratorischen Einführung von Cornelia und Holger Lund sowie Videos aus der media flow-Ausstellungsreihe (GrawBöckler (Köln), Pfadfinderei/Modeselektor (Berlin), Kasumi (Cleveland), pressplay./solovyev (Köln und Stuttgart), Marcel Panne und Oliver Moore (Köln und Stuttgart), PhiLipp GEIST (viDeogeist, Berlin), Gabriel Shalom (New York) u.a.).

Weitere Informationen: www.wilhelm-hack-museum.de

 

Sonntag, 28. Mai 2006, 20 Uhr, zu Gast bei fluctuating images: „Das Musikalische Quartett“
Eine neue Veranstaltungsreihe der Pop Initiative Stuttgart e.V.

Psst! Über Musik spricht man nicht öffentlich! Viel lieber schreibt man über sie, kritisiert, analysiert, interpretiert in Magazinen, Zeitungen, Aufsätzen. Man handelt mit ihr. Man verortet sie. Oder aber es wird ihr Markt diskutiert, es geht um Tonträgerabsätze, Vor- und Nachteile von Radioquoten, Senderpolitik. Während das, was sich hinter den „Kulissen“ ereignet, somit paradoxerweise im Rampenlicht steht, gerät die „Kulisse“ selbst, nämlich die Musik, zunehmend in Vergessenheit.

Die Pop Initiative Stuttgart startet nicht zuletzt deshalb mit einer neuen Veranstaltungsreihe ins Jahr 2006. „Das Musikalische Quartett“ nennt sich die Live-Gesprächsrunde in Anlehnung an ein weitgehend unbekanntes Vorbild, in welcher stets wechselnde Gäste an stets wechselnden Orten über stets wechselnde musikalische Themen diskutieren. Moderiert vom Musikjournalist, Autor und Pop-Initiative-Vorstand Jörk Scheller steht hier die Musik selbst im Vordergrund, ob Pop, Klassik, Neue Musik oder Jazz. Aktuelle Tendenzen, alte Trends, längst Vergessenes, Intellektuelles, Profanes, Widersinniges, Skurriles, Alltägliches - anything goes.

Das Motto erste Zusammenkunft des Quartetts lautet: „Verschroben? Verschoben?“ Was bedeutet eigentlich „verschrobene Musik?“ Wer entscheidet, was als verschroben gilt? Und handelt es sich dabei nicht vielmehr um Verschobenes, etwa um Grenzverschiebungen? Eine Auswahl an „verschrobener“ Musik wird angespielt, debattiert, gestritten, geflucht, gelacht und, wenn nötig, geweint. Die Auswahl der Gäste lässt einige Spannung erhoffen, handelt es sich doch um Vertreter aus Klassik, Neuer Musik, Experimental und Pop, namentlich sind das:

Mark L. Kysela: Saxofonist, Schauspieler, Regisseur. Studien in Frankfurt/M in der Klasse von Achim Rinke und Bordeaux bei Marie-Bernadette Charrier und Jean-Marie Londeix. Arbeit als Saxofonist (solistisch, in Kammermusikformationen und Orchestern, z.B. Radiosinfonieorchester Stuttgart, Staatsorchester Stuttgart); Mitglied des "Ensemble Atmosphère" - Spezialpreis für Neue Musik beim internationalen Musikwettbewerb "Riviera del Conero" in Ancona, Italien, wie auch im elektronischen Bereich als Elektroniker/DJ innerhalb der Neuen, Experimentellen und Freien Musik.

Jan Kopp: Komponist, Publizist. Vorstudium Komposition an der Musikhochschule Karlsruhe bei Wolfgang Rihm. Nach dem Abitur Studium Germanistik und Musikwissenschaft an der Universität Heidelberg und Komposition an der Musikhochschule Stuttgart bei Helmut Lachenmann und Marco Stroppa. 1998-2000 Projektmanager beim KlangForum Heidelberg. 2001 Hospitanz am Staatstheater Stuttgart bei der Produktion von Helmut Lachenmanns "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern". Beiträge für Programmhefte, CD-Booklets, Lexika und den Rundfunk über Komponisten und Werke des 20. Jahrhunderts. Seit 2002 als freischaffender Komponist und Publizist tätig.

Thomas Maos: Musiker. Maos ist ein musikalischer Grenzgänger. Seine eigenwillige Klangästhetik spannt einen Bogen von Jimi Hendrix über John Zorn bis hin zu Xenakis. Elemente aus Rock, Noise Music und zeitgenössischer elektronischer Musik verschmelzen zu minimalistischen und gleichzeitig orchestralen Klangfeldern, die die elektrische Gitarre von oft ganz unerwarteten Seiten zeigen. Mit seiner "electronic guitar" ist der Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg in vielen nationalen und internationalen Projekten unterwegs, 2004 wurde er zu den Tagen für Neue Musik in Darmstadt eingeladen, 2005 co-organisierte er das Camp-Festival.

Ort: fluctuating images, Jakobstraße 3, 70182 Stuttgart

 

Mittwoch, 24. Mai 2006, fluctuating images zu Gast in "The LAB" San Francisco: Screening von "media flow. videoventure on electronic music pt.1 and pt.2"

präsentiert von Heike Liss und Nomi Talisman

Weitere Informationen: www.thelab.org

 

Sonntag, 21.05., 20.00 Uhr: Plattform für freie Musik

fluctuating images. contemporary media art, Jakobstr.3, 70182 Stuttgart (Mitte)

Die Reihe, veranstaltet und kuratiert von Oliver Prechtl und Anja Füsti, bietet improvisierenden Musikern die Möglichkeit, vor einem interessierten Publikum aufzutreten. Musikalisch verortet wird sie zwischen Jazz, Elektronik und Neuer Musik: Laptop trifft auf Tischtennisball, Kaosspad auf Melodika, Plattenspieler auf Vibraphon.

Visuelle Begleitung: Eva Schmeckenbecher

Information: www.prechtlsound.de

 

04.-06.05. fluctuating images/Cornelia und Holger Lund: Teilnahme bei „Tanzende Bilder! Ein Workshop zum Verhältnis von Musik und Film“ an der FU Berlin im Rahmen des Sfb 447 – Kulturen des Performativen, Teilprojekt A8 – Die Performativität des Bildes. Darstellung – Wahrnehmung – Imagination.

Information: www.sfb-performativ.de

Download des Programmes: bitte hier klicken!

 

21.-23.04. „Constructing“, Ausstellung mit Jamie Raap und Henrik Mauler (London/Stuttgart)

Vernissage: Freitag 21.04., 19.30 Uhr

Öffnungszeiten: Samstag und Sonnntag, 22. und 23. April, 16-18 Uhr

Die Ausstellung widmet sich neuen digitalen Produktionsmodi, die im Bereich des Morphing, also der Formgewinnung und Formgebung per generativer Konstruktionssoftware, sich mit akustischen Signalen verschränkt.

Die Arbeiten der Medienkünstlerin Jamie Raap und des Architekten Henrik Mauler, zusammen unter dem Namen 'zeitguised', waren u.a. bei den „onedotzero“-Ausstellungen (London, USA und Japan, 2001-2004), beim resfest-Filmfestival (USA/Japan, 2002), beim Archiprix International (Rotterdam, 2001) zu sehen; 2005 haben sie den MuVi-Award Oberhausen für die beste Musikvisualisierung gewonnen.

Die Arbeiten von Jamie Raap und Henrik Mauler zeigen, wie die Konstruktion von Ideen, Bildern und den zugehörigen Begriffsfeldern durch digitale Produktionsweisen weiter unter Beobachtung gerät. Dabei werden Brüche mit dem modernen Verständnis von Authentizität und Illusion thematisiert. Gleichzeitig treten nicht nur die Eigenheiten von handelsüblicher Software als Methoden künstlerischer Praxis hervor, sondern es wird einmal mehr der enge Begriff der menschlichen Kreativität durch einfache, algorithmisch modellierbare Prozesse in Frage gestellt.

Ausführliche Ausstellungsinformation: download

Mit freundlicher Unterstützung des Medienteams der Landeshauptstadt Stuttgart

 

Donnerstag 20.04., 19.00 Uhr zu Gast bei fluctuating images: Kunstklub (Staatsgalerie Stuttgart)

Der Kunstklub der Staatsgalerie Stuttgart besucht die unkommerzielle Medienkunstgalerie in Stuttgart. Die Galeristen und kuratorische Leitung, Cornelia Lund und Holger Lund, stellen die Galerie und ihre Arbeit vor. Zu sehen gibt es Ausschnitte aus dem bisherigen Galerieprogramm und zusätzlich eine exklusive Preview der Ausstellung „Constructing“ von Jamie Raap and Henrik Mauler (London/Stuttgart).

Weitere Informationen und Anmeldung: bitte hier klicken!

 

Sonntag 09.04., 20.00 Uhr. Zu Gast bei fluctuating images: Die Initiative Visual Music Stuttgart mit der Reihe "Visual Music - audiovisuelle Positionen II": Audiovisuelles Konzert mit Hammerhaus (Kurt Laurenz Theinert and Axel Hanfreich)

Diese Reihe wird in Stuttgart an verschiedenen Orten durchgeführt.

HAMMERHAUS (Stuttgart)
live multimedia performance
audio-visuelles konzert
Axel Hanfreich / beats & loops
Kurt Laurenz Theinert / visual piano (Software Phillip Rahlenbeck, Roland Blach)

Puren, aber durchaus dekorativen Minimalismus, sowohl akustisch als auch optisch, verspricht die Performance von HAMMERHAUS. Deren elektronische Musik liebt das Eskalationsprinzip und das Kombinieren von Club-Beats mit Soundgebilden zwischen Ambient und experimenteller Klangkunst. Während Axel Hanfreich für digitale Beats und analoge Loops zuständig ist, bedient Laurenz Theinert ein Visual Piano, mit dem er über eine Tastatur grafische Elemente in Echtzeit erzeugen und verändern kann. Die Musik von Hammerhaus ist im positiven Sinne bedeutungslos, verweist auf nichts außer sich selbst, und findet in den Rechtecken und Linien, mit denen Theinert die Leinwand füllt, ihr visuelles Äquivalent.

Bei der Performance in der Medienkunstgalerie fluctuating images wird Theinert auch eine neue, von Phillip Rahlenbeck entwickelte Software zum Einsatz bringen. Diese ermöglicht es, Linien und Liniengebilde von der Fläche in den Raum zu konvertieren und eine grafische Tiefenräumlichkeit herzustellen.

Nach dem Studium an der Kunstakademie Stuttgart konzentriert sich der Fotograf und Lichtkünstler Theinert auf visuelle Erlebnisse, die nicht bildhaft auf etwas verweisen oder gegenständliche Bedeutungen transportieren. Mit dem Visual Piano ist es ihm möglich, diese aus seiner fotografischen Arbeit und seinen Lichtinstallationen entstandene künstlerische Haltung auch live zu spielen und Zeit mit Licht zu gestalten. Wie bei den Lichtinstallationen sucht er immer die Verbindung zum Klang, der durch die Flüchtigkeit und Immaterialität dem Licht nahe steht.
Theinert setzt das Visual Piano ein, mit dem er über eine Tastatur und Pedale grafische Muster in Echtzeit erzeugen, projizieren, bewegen und verändern kann. Es entstehen pulsierende Bilder aus rechteckigen Flächen und Linien sowie gezeichnete Spuren, die permanent ihre Position, Größe und Farbe wechseln können.

Axel Hanfreich studierte E-Baß an der Musikhochschule Stuttgart. er beschäftigte sich intensiv mit elektronischer Musik und Musikproduktion. 1996 erhielt er Studienplatz im Fach "Musiktheorie und neue Medien" an der Musikhochschule Stuttgart.
1999 erfolgte die Gründung der Formation Schnute, die Einflüsse von Jazz und moderner elektronischer Musik miteinander verbindet. Er veröffentlichte Musikproduktionen bei Lab Records und trat bei verschiedenen Festivals (Steirischer Herbst / Graz, Jazz Open Stgt., Hildener Jazztage, Ostseejazz Rostock, Jazzfestival Ulm, Red Beats Festival Dresden).
Zusammen mit Schnute-Partner Andreas Zbik führte Axel Hanfreich eine wöchentlich stattfindende Veranstaltung für improviserte elektronische Musik im Stuttgarter Tearoom ein - die Schmollmund-Sessions. Hier traten als Gäste auch Thomas Maos und Fried Dähn auf, ebenso Jürgen Grözinger und Joachim Glasstädter (Zignorii++), sowie ausgewählte Jazzmusiker aus der Stuttgarter Szene, wie Carsten Netz, Ralph Abelein, Fabian Wendt, Markus Birkle. 2002 erhielt er ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg.

Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit der Initiative Visual Music Stuttgart.

www.visual-music.net

 

Samstag 01.04., 20.00 Uhr StuttgartNachts – ein audiovisuelles Stadtporträt


Ein Film von Fried Dähn.
Musik von Fried Dähn & Jörg Koch (Solovyev)
Dauer: ca. 75 min. Uraufführung.

fluctuating images, Jakobstraße 3, 70182 Stuttgart

Eine Fahrt durch die Stadt, eine Stunde, im tiefsten Winter, nach heftigen Schneefällen, nachts zwischen zwei und drei Uhr, fast surreal. Eine andere Stadt. Die Fahrt im Schritttempo durch die leergefegten Hauptverkehrsadern der Stadt, das durch die Reflektion des Schnees theaterhaft inszeniert wirkende Licht, der langsame Fluss der Bilder erzeugen eine Sicht auf die Stadt, die vertraut und fremd zugleich ist. Ein nächtlicher Fahrtfluss, bis zum nächsten Halt an einer Ampel. Lange tut sich nichts. Stillstand. Warten. Doch dann geht es weiter...
Musik zum Film: Fried Dähn & Jörg Koch (Solovyev).

Weitere Informationen:
www.friedstyle.com
www.onitor.de

In Kooperation mit der Initiative Visual Music Stuttgart: www.visual-music.net

 

Donnerstag 23.03., 20.00 Uhr: Zu Gast bei fluctuating images: Die Initiative Visual Music Stuttgart mit der Reihe "Visual Music - audiovisuelle Positionen I": Masayuki Akamatsu (Ogaki/Japan) und Wolf Helzle (Stuttgart) sowie als Improvisationsgäste Fried Dähn, Cobi und Thomas Maos

Diese Reihe wird in Stuttgart an verschiedenen Orten durchgeführt.

Masayuki Akamatsu ist einer der wichtigsten Visual Music-Performer aus Japan, Professor für Sound und Medienkunst an der International Academie for Advanced Media Arts and Sciences (IAMAS) in Ogaki, Japan. Er und der Medienkünstler Wolf Helzle aus Stuttgart stellen als Uraufführung ihre gemeinsame Visual Music-Performance in der Medienkunstgalerie fluctuating images vor. Dabei integriert Akamatsu die sounds, die er seiner interaktiven DSP-Box entlockt, mit Helzles visueller Reise durch die Menschheit. Über 15.000 Gesichter aus aller Herren Länder fliegen in unterschiedlichen Patterns an uns vorbei, ihre Bewegungen erinnern an Vogelschwärme und sind eng an die Musik gekoppelt.
Nach der Performance gibt es die Gelegenheit zu einem Künstlergespräch mit Masayuki Akamatsu und Wolf Helzle.

Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit der Initiative Visual Music Stuttgart.

Informationen: www.iamas.ac.jp/~aka/ und www.helzle.com/ sowie www.visual-music.net

 

Samstag 18.03., 19.00-2.00 Uhr: „danceframes“: special screening für die Lange Nacht der Museen mit Musik- und Tanzvideos von Alexander Györfi, Heike Liss, Bruno Mock, adios motherfuckers, Bruno Nagel und Robert Heel.
Im Galeriekeller findet zudem das Rotlichtkonzert #11 mit Matthias Siegert und Daniel Vujanic als Sound-Video-Raum-Installation statt.

Videostill aus "China Girl" von Alexander Györfi

Videostill Rotlichtkonzert #11

„danceframes“: Ausgewählt wurden Arbeiten, die sich auf besondere Weise mit der thematischen Verknüpfung von Musik und Tanz im Medium Film bzw. Video auseinandersetzen. Der Begriff „Tanz“ ist hierbei nicht ausschließlich bezogen auf den Tanz von Personen zu verstehen. Bereits im frühen Experimentalfilm der 20er bis 40er-Jahre gibt es tanzende Formen und Farben oder Objekte werden durch Mittel der filmischen Postproduktion (etwa Schnitt und Montage) in Tanz versetzt. In diesem Sinne gilt auch bei „danceframes“ ein erweiterter Tanzbegriff, der verschiedene Formen filmisch produzierten Tanzes zu Musik zulässt und „danceframes“ auch als filmisch in Tanz versetzte frames zu verstehen erlaubt.

www.lange-nacht.de

 

Mittwoch 01.03. fluctuating images zu Gast bei "Ein Zentrum in der Peripherie", Tübingen

Screening „media flow. videoventure on electronic music. pt.I und pt. II"

http://galerie-peripherie.de/zp

 

Sonntag 26.02., 20.00 Uhr: Plattform für freie Musik

fluctuating images. contemporary media art, Jakobstr.3, 70182 Stuttgart (Mitte)

Die Reihe, veranstaltet von Oliver Prechtl und Anja Füsti, bietet improvisierenden Musikern die Möglichkeit, vor einem interessierten Publikum aufzutreten. Musikalisch verortet wird sie zwischen Jazz, Elektronik und Neuer Musik: Laptop trifft auf Tischtennisball, Kaosspad auf Melodika, Plattenspieler auf Vibraphon.

Visuelle Begleitung: Eva Schmeckenbecher

Information: www.prechtlsound.de

 

Donnerstag, 23.02., 19.00 Uhr. danceframes – Präsentation in der Akademie der Künste Berlin

im Rahmen des Projekts „Choreographie und Film“ eine Kooperation der FU/SFB Prof. Dr. Brandstetter, Sektion Darstellende Kunst und der Akademie der Künste Berlin.
Ort: Akademie der Künste, Berlin

danceframes:
Die Präsentation nimmt den 2005 von der Stuttgarter Medienkunstgalerie „fluctuating images“ ausgeschriebenen Wettbewerb „Dancing the Screen - Schnittstellen von Video/Film, elektronischer Musik und Tanz“ zu ihrem Ausgangspunkt.
Ausgewählt wurden Arbeiten, die sich auf besondere Weise mit der thematischen Verknüpfung von elektronischer Musik und Tanz im Medium Film bzw. Video auseinandersetze. Der Begriff „Tanz“ ist hierbei nicht ausschließlich bezogen auf den Tanz von Personen zu verstehen: bereits in filmischen Experimenten der 20er bis 40er-Jahre gibt es tanzende Formen und Farben oder Objekte werden durch Mittel der filmischen Postproduktion (etwa Schnitt und Montage) in Tanz versetzt. In diesem Sinne gilt auch bei „danceframes“ ein erweiterter Tanzbegriff, der verschiedene Formen filmisch produzierten Tanzes zu Musik zulässt und „danceframes“ auch als filmisch in Tanz versetzte frames zu verstehen erlaubt.
Gezeigt werden Arbeiten von Antonin de Bemels (Brüssel), Thomas Schunke (Genf), Cie. Mulleras (Béziers), Lior Lev (Stuttgart), Ali M. Demirel (Istanbul), Kasumi/Nikola Lutz (Cleveland/Stuttgart), Douglas Parsons (Lausanne), Bruno Nagel (Berlin), adios motherfuckers (Stuttgart) u.a.
Der Wettbewerb „Dancing the Screen“ fand statt im Rahmen der Ausstellungsreihe "media flow. videoventure on electronic music" der Medienkunstgalerie fluctuating images, die dem Phänomen der visual music, einer zeitgenössischen Praxis der visuellen Musik gewidmet ist.

 

Sonntag, 12.02.2006: Musik und Mode aus Paris: Audiovisuelles Konzert/Rotlichtkonzert #10,5 mit project 101 (Musik) und Matthias Siegert (Live-Video)/Mark Lorenz Kysela (Live-Mixer) um 20.00 Uhr sowie temporärer Streetwear-Fashion-Shop ab 19.00 Uhr.

fluctuating images. contemporary media art, Jakobstr.3, 70182 Stuttgart (Mitte)

Project 101 ist ein experimenteller Raum für Musik und Mode in Paris, betrieben von Jean-Philippe Renoult aka Jopostereo (Komponist, freier Kurator Musée National d’Art Moderne, Centre Georges Pompidou; Moderator), Dinahbird (Tonkünstlerin und Radioproduzentin), Lucia Scazzocchio aka Princess Lea (DJane und Musikjournalistin) und Jean-Louis Faverole aka Jean Love (DJ, Fotograf und Grafiker).
Das Konzept von project 101 basiert auf internationalem Austausch: im Mai 2005 war fluctuating images bereits mit einer Präsentation der audiovisuellen Screening-Programme „media flow“ zu Gast bei project 101.
Bei dem Gegenbesuch in Stuttgart wird project 101 zusammen mit Matthias Siegert und Mark Lorenz Kysela eine audiovisuelle Performance präsentieren, bei der Ton- und Bildmaterial eine Collage formen.
Siegert und Kysela werden dabei erstmals mit der von ihnen gebauten multimedialen Apparatur CV_TV performen, einem audiovisuellen Perpetuum mobile: Die Kamera ist auf den Monitor gerichtet (Rückkopplung). Ihr Video-Ausgangssignal wird in den Audiomischer geleitet, der das veränderte Signal einerseits via Lautsprecher in den Raum, andererseits an das Videomischpult überträgt. Der Videomischer sendet nun seine bearbeiteten Informationen an den Monitor, der Kreis schließt sich.
An den beiden Mischpulten besteht die Möglichkeit, in den elektrischen Informationsfluss einzugreifen, jede Manipulation beeinflusst sowohl Ton als auch Bild. Die Folge: das Ursprungssignal der Kamera erfährt in jedem Moment des Musikstückes eine Veränderung. Diese Aktualisierung der Information schlägt sich dann im audiovisuellen Ergebnis nieder, welches dann von neuem dem Kreislauf zugeführt wird. Man könnte also bei „CV_TV“ von einem audiovisuellen Perpetuum mobile sprechen.
Um dem „Teufelskreis“ (CV = cercle vicieux) zu entgehen, bedarf es des gestalterischen Eingreifens der beiden Spieler an den Mischpulten. Nur durch sie wird der unendliche Informationsfluss kanalisiert und einer ästhetischen Funktion zugeführt, seine Veränderung erst macht ihn interessant.

Vor und nach der Performance werden Präsentationsdisplays die Möglichkeit geben, in weitere Projekte und audiovisuelle Arbeiten von project 101 Einblick zu gewinnen.

Zudem wird von 19.00 Uhr an sowie nach dem Konzert der temporäre Fashion-Shop von Project 101 in der Galerie geöffnet sein. Angeboten werden v.a. Streetwear-Unikate und Clothing-Editions, die von KünstlerInnen und DesignerInnen gestaltet worden sind.

www.project-101.com und www.siegert.cc

Mit freundlicher Unterstützung des Institut Français de Stuttgart und des Medienteams der Landeshauptstadt Stuttgart

 

Freitag 03.02., 20.00 Uhr, Konzert: Kilo (Wien)/onitor (Stuttgart)

Bogner (Florian) & Urban (Markus) aus Wien sind Kilo. Beide sind Exgitarristen. Sie hatten früher Bands. Garagenbands. Diese Ursprünge kann man auch hören, wenn man sich tief genug auf Kilo einlässt. Die
Gitarre wurde - als zentrales Material bei den Aufnahmen zum Album - zum Bindeglied einer Musik, die ihre Brüchigkeit bewusst ausstellt und zum Thema macht. Diese Offenheit, diese Transparenz ist der Schlüssel
zum Gelingen ihrer organischen Song-/Track-Hybriden aus kurzen Melodie-Splittern, Klanggewebe und (zumeist) 4/4-Bassdrum. Kilo lassen Laubschlurfen und Zeitreisen.
Das Album Augarten erschien auf dem Stuttgarter Label onitor.

www.onitor.de

 

26.-28.01. fluctuating images zu Gast beim VJ-Mapping-Festival Genf

Bild Präsentation: Dank an www.ork.ch

Screening „media flow. videoventure on electronic music. pt.I-III“ und Präsentation.

www.mappingfestival.com

Informationen zum Festivalprogramm: download pdf

 

Samstag 14.01., 21 Uhr: musical studies and visual loops mit Robin Hofmann (Pulver Records Stuttgart), DJ Jaywalk und Vincent Geisel

Samstag, 14. Januar 2006, 21 Uhr - musical studies and visual loops
fluctuating images. contemporary media art, Jakobstr.3, 70182 Stuttgart (Mitte)

mit DJ Robin Hofmann/Pulver Records und Dublex Inc. sowie DJ Jaywalk
visual material selection: DJ Jaywalk
visual cuts and editing: Vincent Geisel

Die audiovisuelle Veranstaltung setzt da an, wo normale DJs zuweilen passen müssen: beim guten Geschmack, der zwar die Ohren des Publikums, nicht immer jedoch die Ohren der Clubbesitzer erfreut. Leftfield-Music, Weird-Music, Old-Tunes und Future-Stuff können hier den Weg in die Audiokanäle finden. Unterstützt wird dies von visual loops, die ihre Kraft aus der Seltsamkeit des Gezeigten und aus ihrem adaptiven Verhältnis zur Musik gewinnen. Der Kurzfilm, der das visuelle Material liefert, wird zudem vorgeführt.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Warm-Up-Programm des 19. Stuttgarter Filmwinters.

www.filmwinter.de und www.pulver-rec.com

 

Freitag, 13.01., 20.30 Uhr: 1. Visual Music Party. Produktion, Präsentation, Reflexion

"video-exchange" – Hannelore Paflik-Huber und Hans Dieter Huber sowie Cornelia und Holger Lund stellen als Veranstaltungsbeitrag jeweils eine ihnen interessant erscheinende, neue oder ältere audiovisuelle Produktion vor (mit DVD- oder Videoeinspielung), die der anderen Seite unbekannt ist - und erläutern sie - jeweils von beiden Seiten.

Ort: Künstlerhaus, Reuchlinstr. 4b, 70178 Stuttgart

Information: www.visual-music.net